header-banner

CLLB Rechtsanwälte informieren: Green Planet – Verdacht des Anlagebetruges

München, den 2. Mai 2014: Nach übereinstimmenden Medienberichten hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main am 11. April das Büro der Gesellschaft Green Planet AG wegen des Verdachts des Anlagebetruges durchsucht. Darüber hinaus wurde der Vorstand des Unternehmens, Herr Manfred Wander, wegen des Vorwurfs des Kapitalanlagebetruges und Betreibens eines Schneeballsystems in Untersuchungshaft genommen.

Im Zentrum der Ermittlungen steht nach Auskunft der Staatsanwaltschaft die Investition in Kapitalanlagen, mit denen durch den Handel mit Tropenhölzern aus Costa Rica Gewinne in Höhe von 13 % pro Jahr erwirtschaftet werden sollten. Mit diesem Angebot gelang es Green Planet, mehrere hundert Anleger zur Zahlung von insgesamt 15 Millionen Euro an das Unternehmen zu bewegen. Tatsächlich, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main, wurden die Gelder aber maßgeblich nicht für die Gewinnerzielung der Anleger verwendet, sondern zu 80 Prozent zur Erfüllung von sachfremden Zwecken herangezogen.  

Aufgrund der Presseberichte sind viele Anleger nun verunsichert, da ein Totalverlust ihrer Anlagen im Raum steht. Gleichwohl gilt es, erst einmal die weitere Entwicklung des Ermittlungsverfahrens abzuwarten.

Sollte es sich aber bestätigen, dass betrügerische Handlungen zu Lasten der Anleger vorgenommen wurden, bestehen für die Geschädigten mehrere Möglichkeiten, den ihnen entstanden Schaden wieder ersetzt zu bekommen. In Betracht kommen hier sowohl Ansprüche gegen die deliktisch Handelnden als auch gegen Anlageberater. „Letzteres gilt dann, wenn die Anlageberater nicht über die der Kapitalanlage immanenten Risiken, insbesondere das Totalverlustrisiko und das Risiko des Renditeausfalls, aufgeklärt haben“, so der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A., von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München und Berlin, die bereits zahlreiche Geschädigte von Kapitalanlagebetrügereien vertritt. „Auch die Erfolgsaussichten für ein Vorgehen gegen die für einen etwaigen Betrug Verantwortlichen sind unserem Erachten nach grundsätzlich als relativ gut zu bewerten. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass Eile geboten ist. Denn es ist zu befürchten, dass nicht ausreichend Kapital vorhanden ist, um die Ansprüche der Geschädigten zu befriedigen. Ziel muss es daher sein, für die Anleger in einem Eilverfahren einen dinglichen Arrest zu erwirken, um somit auf die sichergestellten Vermögenswerte zugreifen zu können. Dies wird allerdings nur für diejenigen Anleger möglich sein, die die Titel als erste vollstrecken, da vorliegend das ´Windhund-Prinzip‘ gilt.“

Pressekontakt: Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A., CLLB Rechtsanwälte, Liebigstr. 21, 80538 München, Fon: 089/ 552 999 50, Fax: 089/552 999 90; Mail: kanzlei@cllb.de Web: www.cllb.de

Bewerten Sie diesen Beitrag:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Jetzt bewerten)
Loading...

Haben Sie Fragen zum Fall?

Name *

E-Mail-Adresse *

Telefonnummer

Nachricht *

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiere diese.

Diese Seite ist durch das Google reCAPTCHA vor Spam-Anfragen geschützt. Es gelten die Google Datenschutzrichtlinie und Nutzungsbedingungen.


Über den Autor

Rechtsanwalt Steffen Liebl hat langjährige forensische Erfahrungen vor allem bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung für Mandanten, die Aktien, Aktienfonds, Medienfonds, Schiffsfonds, offene und/ oder geschlossene Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds, Inhaberschuldverschreibungen oder weitere Anlageprodukte erworben hatten.
089 / 552 999 50
089 / 552 999 90
Kostenfreie Beratung sichern
Beantworten Sie nur 3 kurze Fragen und sichern Sie sich unsere kostenfreie und unverbindliche Beratung zu Ihrer persönlichen Situation.

Bei welchen Anbietern haben Sie gespielt?

Weiter
Kostenfreie Beratung sichern

Wie viel Geld haben Sie in den letzten 3 Jahren verloren?

Weiter
Kostenfreie Beratung sichern

Wie haben Sie bezahlt?

Weiter
Das war’s schon
Hinterlassen Sie in den folgenden Feldern nun noch Ihre Kontaktdaten, damit wir Sie zu Ihrem Fall näher beraten können. Einer unserer Anwälte wird sich daraufhin innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen per Mail oder Telefon melden. Hierfür entstehen Ihnen selbstverständlich keinerlei Kosten.



close-link