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EECHAG – Update 25.01.2008

Weitere Gerichtstermine / persönliches Erscheinen

Zwischenzeitlich haben fast alle Mandanten Ladungen für die nun anstehenden Gerichtstermine vor dem Landgericht Hamburg erhalten. Es steht nun fest, dass alle Mandanten, deren Verhandlungstermine bereits bestimmt wurden, grundsätzlich im Termin persönlich anwesend sein müssen.

Voraussichtlich wird das Gericht die jeweiligen Kläger dazu einvernehmen, ab wann diese ERSTMALS Kenntnis von der zweckfremden Verwendung der Anlagegelder (Kunst statt Energie) erhalten haben.

Wie uns die Mandanten bisher mitteilten, bestand diese Kenntnis erst mit Beauftragung unserer Kanzlei.

Sollte die Kenntnis bereits lange vor der Beauftragung unserer Kanzlei bestanden haben, wird das Gericht möglicherweise davon ausgehen, dass die Kündigungen zu spät ausgesprochen wurden.

Da es auf die Glaubwürdigkeit der jeweiligen Aussagen ankommt, möchte sich das Gericht wohl einen persönlichen Eindruck von den jeweiligen Klägern verschaffen.

Weiter ist davon auszugehen, dass das Gericht auch dazu Fragen stellen wird, ob die jeweiligen Kläger die Solar- und Windkraftanleihen auch dann erworben hätten, wenn sie gewusst hätten, dass die Gelder für den Erwerb von Kunstwerken verwendet werden.

Da dem Gericht sehr viel an der persönlichen Einvernahme liegt, können wir nur jedem Anleger empfehlen, persönlich am Termin teilzunehmen.
ollte dies aus gesundheitlichen Gründen oder wg. Urlaubs im Einzelfall nicht möglich sein, können wir dies dem Gericht mitteilen und eine Verlegung oder Vertretung durch unsere Kanzlei beantragen. Allerdings müssen Sie bei einer Verlegung damit rechnen, dass der neue Termin nicht vor Juli 2008 stattfinden wird.

Es liegt daher in Ihrem jeweiligen ureigensten Interesse, am Termin persönlich teilzunehmen.

Sofern dies den Tatsachen in Ihrem persönlichen Verfahren entspricht, bitten wir vorab um Übersendung folgender Erklärung, die wir vor Ihrer Einvernahme bei Gericht vorlegen würden.

„Hiermit bestätige ich, Herr/Frau, Adresse, zur Vorlage bei Gericht an Eides statt, dass ich vor Beauftragung der Kanzlei CLLB-Rechtsanwälte keine Kenntnis davon hatte, dass die EECH die von mir zur Verfügung gestellten Gelder zur Investition in Kunstwerke verwendete. Hätte ich von dieser zweckfremden Verwendung Kenntnis gehabt, hätte ich das Anleihekapital nicht zur Verfügung gestellt.

Ort, Datum, Unterschrift“

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Fahrtkosten für den Termin in Hamburg müssten von Ihnen ausgelegt werden und müssen im Falle des Obsiegens sodann von der EECH erstattet werden.

Update 21.12.2007

Neuer Gerichtstermin am 14./15.02.2008

Seitens des zuständigen LG Hamburg wurden nun für den 14. und 15.02.2008 Termine zur mündlichen Verhandlung anberaumt. Eine Vielzahl von Anlegern wird daher in den nächsten Tagen vom Gericht eine Ladung erhalten, in der das persönliche Erscheinen angeordnet ist. Ein persönliches Erscheinen ist jedoch nicht erforderllich, wenn Sie uns beiliegende Terminsvollmacht ausfüllen und zeitnah übersenden.

Wir werden dann bei Gericht Ihre Abladung beantragen (reine Formsache) und den Termin in Ihrem Interesse wahrnehmen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen raten wir nochmals allen Mandanten, bei denen bereits ein Urteil vorliegt, darüber nachzudenken, ob die Ansprüche nicht im Rahmen der Sicherungsvollstreckung vor Beendigung des Berufungsverfahrens abgesichert werden sollen. Wie bereits berichtet, pfänden mittlerweile bereits mehrere Gläubiger gegen die EECH AG.


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Über den Autor

Rechtsanwalt Christoph Schneider ist seit seiner Zulassung im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Aktuell vertritt er zahlreiche Mandanten, die den Widerruf ihrer Willenserklärung auf Abschluss eines Darlehensvertrages erklärt haben oder dem Vertragsschluss ihres Versicherungsvertrages widersprochen haben.
089 / 552 999 50
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