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Insolvenzeröffnungsverfahren First Real Estate

Zwischenbericht im Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der First Real Estate. Gläubigerversammlung am 17.08.2007 in Düsseldorf. Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters steht das Insolvenzverfahren kurz vor der Eröffnung. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte vertritt zahlreiche Gläubiger im Insolvenzverfahren. Schadensersatzansprüche gegen die Drahtzieher.

München / Düsseldorf, 21.08.2007. Am 17.08.2007 fand in Düsseldorf die erste Gläubigerversammlung im Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der First Real Estate GmbH statt. Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters gehört die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte zu den zwei größten Einzelgläubigervertretern.

Der vorläufige Insolvenzverwalter erteilte zunächst einen Sachstandsbericht. Danach stehen voraussichtlich realisierbaren Vermögenswerten in Höhe von € 3.741.978,51 Verbindlichkeiten in Höhe von € 52.264.134,12 gegenüber. Das Insolvenzverfahren wird voraussichtlich in den kommenden Wochen eröffnet werden. Nach Auskunft des Insolvenzverwalters ist mit einer Verfahrensdauer von fünf Jahren zu rechnen.

Deutliche Worte fand der vorläufige Insolvenzverwalter über die „Drahtzieher“ der First Real Estate. Es sei nach vorläufigem Kenntnisstand davon auszugehen, dass das Unternehmensmodell von vornherein darauf angelegt war, die Anlegergelder abzuzweigen. Den ermittelten Zahlen sei zu entnehmen, dass die First Real Estate nie kostendeckend gearbeitet habe. Eine Erwirtschaftung der den Anlegern versprochenen Erträge sei nicht möglich gewesen.

Auch die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte geht davon aus, dass Schadensersatzansprüche der Anleger gegen die „Drahtzieher“ bestehen, die parallel zum Insolvenzverfahren geltend gemacht werden können. Geschädigte Anleger sollten sich in diesem Zusammenhang unbedingt von einer spezialisierten Kanzlei beraten lassen.


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Über den Autor

Rechtsanwalt Christoph Schneider ist seit seiner Zulassung im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Aktuell vertritt er zahlreiche Mandanten, die den Widerruf ihrer Willenserklärung auf Abschluss eines Darlehensvertrages erklärt haben oder dem Vertragsschluss ihres Versicherungsvertrages widersprochen haben.
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