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Kreditkartenmissbrauch – Wenn die Bank nicht für den Schaden haften möchte – CLLB Rechtsanwälte reichen Klage ein  

 

Berlin, München 16.03.2022: Kreditkarten sind ein beliebtes bargeldloses Zahlungsmittel und werden zunehmend vermehrt im Internet von Verbrauchern eingesetzt. Mit zunehmender Internetkriminalität steigen jedoch auch die Missbrauchszahlen. Grundsätzlich haften Banken für unautorisierte Zahlungsabbuchungen gem. § 675 u S. 2 BGB.

Eine Ausnahme greift dann, wenn dem Kunden Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zu Last gelegt werden kann, insbesondere bezüglich des Umgangs mit seinen Zahlungsdaten. Banken tragen hierbei regelmäßig vor, dass ihre Systeme relativ sicher seien und die Ursache daher in einem sorglosen Umgang des Verbrauchers mit dessen Authentifizierungselementen gelegen haben muss.

Diese Regelungen des Anscheinsbeweises werden allerdings vom Bundesgerichtshof nicht ohne Weiteres auf Zahlungsanweisungen im Internet übertragen.

Banken müssen daher bei der missbräuchlichen Verwendung der Kreditkarte im Internet den Beweis führen, dass der Kunde die Zahlungsanweisungen nicht autorisiert hat. Dies überzeugt, da  bei Online-Zahlungen zahlreiche informationstechnische Angriffsmöglichkeiten bestehen, sodass weder eine Autorisierung noch eine grob fahrlässige Pflichtverletzung des Verbrauchers ohne Weiteres vermutet werden kann.

So auch bei einem von der Kanzlei CLLB vertretenen Mandanten, welcher per Zufall während seiner Arbeit im Homeoffice zahlreiche unautorisierte Zahlungsabbuchungen im Sekundentakt registrierte. Obwohl er die sofortige Sperrung der Karte veranlasste und die Zahlungen nicht persönlich freigab, möchte die Bank für den Schaden keine Haftung übernehmen.

CLLB Rechtsanwälte raten Geschädigten von unautorisierten Zahlungsabbuchungen daher, sich nicht durch ein Standardanschreiben einer Bank beeindrucken zu lassen, sondern fachkundige Beratung in Anspruch zu nehmen. Der betroffene Kunde hat sich daher zur Klage entschlossen. Im Rahmen einer negativen Feststellungsklage wird das Gericht zu entscheiden haben, ob die Zahlungsanweisungen von dem Mandanten autorisiert wurden oder eben nicht.

Pressekontakt: István Cocron, CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz, Sittner Partnerschaftsgesellschaft m.b.B., Panoramastraße 1, 10178 Berlin, Tel: 030 – 288 789 60, Fax: 030 – 288 789 620; Mail: cocron@cllb.de Web: www.cllb.de


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    Über den Autor

    István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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