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Widerruf der Kanzlei CLLB-Rechtsanwälte aufgrund Abmahnung der EECH Group AG, Hamburg vom 15.8.2006

Aufgrund einer Abmahnung der EECH-Group AG vom 15.08.2006 widerrufen CLLB-Rechtsanwälte folgende Behauptungen:
„EECH Gruppe meldet erneut Verlust in Höhe von € 4.000.000,00. Anlegergelder in Gefahr! Außerordentliche Kündigung der Inhaberteilschuldverschreibungen unbedingt prüfen lassen.“
„Trotz dieser enormen Mittelzuflüsse seitens der Anleger erwirtschaftete die EECH Gruppe im Jahr 2005 einen weiteren Verlust in Höhe von rund € 4.000.000,00.“

Aufgrund einer Abmahnung der EECH-Group AG vom 15.08.2006 widerrufen CLLB-Rechtsanwälte folgende Behauptungen:

„EECH Gruppe meldet erneut Verlust in Höhe von € 4.000.000,00. Anlegergelder in Gefahr! Außerordentliche Kündigung der Inhaberteilschuldverschreibungen unbedingt prüfen lassen.“

„Trotz dieser enormen Mittelzuflüsse seitens der Anleger erwirtschaftete die EECH Gruppe im Jahr 2005 einen weiteren Verlust in Höhe von rund € 4.000.000,00.“

„Die EECH ist daher nach Auffassung von Rechtsanwalt István Cocron, von der Kanzlei CLLB-Rechtsanwälte in München überschuldet.“

„Die besonderen Risiken, die sich aus einer Überschuldung des ganzen EECH Konzerns ergeben können, wurden im Anlageprospekt wohl nur unzureichend dargestellt.“

„Aufgrund der Überschuldung der Gesellschaft sollten Anleger prüfen lassen, ob sie Ihre noch nicht fälligen Inhaberteilschuldverschreibungen gem. § 314 BGB außerordentlich kündigen können, um keinen Ausfall ihrer Forderung am Ende der Laufzeit zu riskieren.“

„Aufgrund der wohl unmittelbar drohenden Insolvenz der EECH-Gruppe sollten Anleger schnell handeln, um Rechtsnachteile zu vermeiden.“

Vielmehr stellt sich die Sachlage nach Mitteilung der Rechtsanwälte der EECH-Group AG wie folgt dar:

Die EECH-Group AG hat in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns für das abgelaufene Jahr 2005 einen Konzernfehlbetrag in Höhe von € 3.100.632,22 ausgewiesen.

Bei dem in der Gewinn- und Verlustrechnung ferner ausgewiesenen. Betrag in Höhe von € 4.333.212,13 handelt es sich hingegen um den Bilanzverlust, mithin um die bis zum Stichtag insgesamt aufgelaufenen Verluste.

Der Verlust für das Jahr 2005 betrug lediglich € 3.100.632,22.

Erst recht sind durch diesen Jabresverlust – und im Übrigen auch nicht durch den aufgelaufenen Bilanzverlust – keine Anlegergelder in Gefahr.

Durch einen Bilanzverlust tritt keinesfalls automatisch eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne ein.

bei der EECH-Group AG bestehen als Aktiva ganz erhebliche Vermögenswerte.

In dieser Bilanz ist überdies auch – das Ergebnis mindernd – der Betrag in Höhe von € 62.309.967,42 für die Inhaberschuldverschreibungen auf der Passivseite als langfristiges Darlehen und damit als Fremdkapital berücksichtigt.

Eine Insolvenz der EECH-Gruppe droht nach deren eigenen Angaben nicht, erst recht nicht “unmittelbar“.

Im übrigen handelt es sich bei der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung um einen Konzernabschluss; eine etwaige – wie dargestellt ohnehin abwegige Überschuldung – eines einzelnen, konzenangehörigen Unternehmens würde damit ohnehin nicht zu der Überschuldung der EECH-Gruppe führen.

Auf den Seiten 10 ff. des Anlageprospektes “Art Jnvest 2006“ werden sowohl die anlage- als auch die untenhmensbezogenen Risiken ausführlich dargestellt.

Hierbei wird unter B. L 11. a. ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es im ungünstigsten Fall zu einer Insolvenz der Emittentin und damit zu einem Totalverlust der Investition kommen, kann.

Ein solcher Hinweis findet sich auch in den übrigen in Betracht kommenden Anlageprospekten.


Über den Autor

Rechtsanwalt Steffen Liebl hat langjährige forensische Erfahrungen vor allem bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung für Mandanten, die Aktien, Aktienfonds, Medienfonds, Schiffsfonds, offene und/ oder geschlossene Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds, Inhaberschuldverschreibungen oder weitere Anlageprodukte erworben hatten.
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