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Blockchain, was sind eigentlich Smart Contracts?

CLLB erklärt die Entwicklungen im Bereich der Blockchaintechnologie
München, Berlin 27.02.2018
An den Begriffen Blockchain, ICO, Bitcoin und Smart Contracts kommt heute praktisch niemand mehr vorbei. Während an vielen Stellen erklärt wird, um was es sich bei Kryptowährungen und deren Grundlage, die Blockchain handelt, bleibt der Begriff des sog. „Smart Contracts“ meist ohne weitere Erläuterung. Ein Versuch der Erklärung zur besseren Verständlichkeit.

Entgegen der ersten semantischen Einordnung handelt es sich bei einem „Smart Contract“ nicht um einen Vertrag, obwohl das englische Wort „Contract“ darauf schließen lässt.

Bei einem Smart Contract handelt es sich vielmehr um einen Programmcode, also eine Art Programmiersprache, der den Algorithmus und somit den logischen Aufbau der auf der Blockchain laufenden Vorgänge und Anwendungen, sog. Dapps, definiert und vorgibt.

Es handelt sich bei einem Smart Contract um eine eigenständige Programmiersprache, die sich aus Elementen der bekannten Programmiersprachen JavaScript, Python und C++ zusammensetzt und vor allem im Bereich des ERC 20 Standards bei der im Rahmen von ICOs (Initial Coin Offerings) regelmäßig erfolgten Ausgabe von Tokens verwendet wird. Smart Contracts wurden dabei eigens für die Ethereum-Blockchain entwickelt, über die fast alle aktuellen ICOs abgewickelt werden.

Grundsätzlich handelt es sich bei dem Ethereum-Blockchain-Smart-Contract um ein offenes System, dass von jedem interessierten Mitglied der Ethereum Community verwendet werden kann, um z.B. seinen eigenen ICO zu organisieren.

Wer eine eigene Blockchain auf Ethereum-Basis mit entsprechendem Smart Contract programmieren will, meldet sich z.B. einfach über seinen Internetbrowser auf der Webseite remix.ethereum.org an und kann praktisch unmittelbar damit beginnen, seinen ICO, oder eine andere Blockchain Dapp zu programmieren.

Die Besonderheit an den auf der Blockchain programmierten Anwendungen (Dapps), dass diese meist dezentral und verschlüsselt organisiert sind.

Nach der Fertigstellung des Dapps kann grundsätzlich jedes Mitglied des Ethereum-Netzwerks mit der Dapp kommunizieren und an dem Projekt, ICO, teilnehmen.

Smart Contracts sind damit wesentlicher Bestandteil eines jeden ICOs, der über das Ethereum Netzwerk abgewickelt wird.

CLLB Rechtsanwälte wird die Entwicklung in den Bereichen Blockchain, ICO und Smart Contracts weiterverfolgen und darüber berichten.

 

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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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