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DavorCoin – Betrug bei Kryptowährung mit Millionenschaden?

CLLB vertritt Geschädigte aus Deutschland, der Schweiz und Österreich

München, Berlin 08.02.2018: Kaum hat sich der Markt an Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether & Co. gewöhnt, mehren sich nun die Vorwürfe gegen Betreiber diverser Krypto Projekte, Geld von Anlegern nicht ordnungsgemäß verwendet zu haben.

Erst im Dezember 2017 ging DavorCoin (Davor Coin) an den Markt und ist seit dem 07.02.2018 offenbar „verschwunden“.

Anleger haben mehrere Millionen Euro in die Kryptowährung investiert. Nach Aussage von DavorCoin sollen alleine an einem Tag im Februar Coins im Wert von mehr als € 1.000.000,00 verkauft worden sein.

Das System von DavorCoin sollte dabei wie folgt ablaufen: Der auf der Internetseite des Unternehmens beworbene „Profitkalkulator“ (profit calculator), versprach interessierten Anlegern bei entsprechenden Investments in den Coin extrem hohe Renditen, die realistisch am Markt nicht zu realisieren gewesen sein dürften.

Das Ende von DavorCoin wurde mit einer Mitteilung von Ende Januar 2018 eingeleitet. Am 25. Januar 2018 teilten die Seitenbetreiber mit, dass jeder Anleger nunmehr sein investiertes Geld auch vor Ablauf des ursprünglichen Investitionszeitraums jederzeit abziehen könnte:

Das bedeute allerdings, dass die Sicherheit der Anleger, dass viele weitere Investoren das eingezahlte Geld Davor mit einer Mindesteinlagezeit übergeben hatte, ersatzlos gestrichen wurde.

In der Folge kam es in nur 12 Tagen zu einem Kurssturz des DavorCoins von USD 170,00 auf nur 0,4 Cent.

Damit besteht der Verdacht eines Schneeballsystems, dass immer nur solange Bestand haben kann, wie frisches Geld eingesammelt wird, um die vorangegangenen Anleger zu bedienen.

Nach den Werbeversprechen der Anbieter von DavorCoin sollten bei einer Anlagesumme von USD 1.300,00 US-Dollar innerhalb von nur 200 Tagen USD 6.000,00 erzielt werden.

Sowohl in Deutschland, als auch in den USA wurden offenbar bereits strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet, um den Verbleib der Anlegergelder zu klären.

Betroffene Anleger sollten ihre rechtlichen Ansprüche durch einen Fachanwalt für Kapitalmarktrecht prüfen lassen. Die Kanzlei CLLB unterstützt betroffene Anleger bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche und arbeitet grundsätzlich auch mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen.


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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