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Fundament ICO Anleger aufgrund fehlender Token und Blind-Pool Risiken verunsichert

STO Privatanleger klagen über ausstehende Token-Lieferungen  und intransparente Blind-Pool Risiken – CLLB Rechtsanwälte vertritt enttäuschte Investoren

München, Berlin, 24.06.2020

Das Hamburger Krypto-Startup FND wollte über einen sog. „Initial Coin Offering“ (ICO/STO) insgesamt 500 Millionen Euro für Immobilienprojekte einsammeln. 100 Millionen Euro habe das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits zusammen.

Bei der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte, mit Sitz in Berlin und Hamburg mehren sich allerdings in der Zwischenzeit Anfragen besorgter Anleger, die bereits im Jahr 2019 ihre Zahlungen an das Unternehmen geleistet haben und noch immer auf die Auslieferung der versprochenen FND Token warten.

In Telegramchannels wurde bereits darüber diskutiert, ob sich das Unternehmen nun bereit erklärt, zumindest den Privatanlegern freiwillig ihre Investitionen zurückzuerstatten. Hinzu kommen rechtliche Fragen zur Wirksamkeit der vom Unternehmen verwendeten Widerrufsbelehrung.

Das Unternehmen hat zwischenzeitlich seinen Außenauftritt in weiten Teilen eingestellt: Kanäle in den sozialen Netzwerken wurden teilweise bereits gelöscht. Zudem wird berichtet, dass der Vorstand Thomas Ermel den Kleinanlegern ein Angebot unterbreiten will, ihre digitalen Anteile wieder abzukaufen.

Rechtlich problematisch findet Rechtsanwalt István Cocron von der Kanzlei CLLB insbesondere auch das Blind-Pool-Risiko der Anlage, da die Investoren zum Zeitpunkt des Investments nicht wissen, in welche Immobilienprojekte ihr Geld fließen wird.

Einer der wichtigsten Kooperationspartner für die Bereitstellung und Organisation von Bauprojekten sollte ursprünglich die Kölner Firma Bauwens sein. Doch kürzlich kam es offenbar nun zur Trennung zwischen Fundament und Bauwens. Wegen einer allgemeinen Neustrukturierung habe das Bauunternehmen die Anteile an die Gründer zurückverkauft, heißt es im Internet. Bei den Immobilienprojekten planen die beiden Unternehmen allerdings, weiter zusammenzuarbeiten.

CLLB wird die enttäuschten Anleger auch weiterhin bei der Prüfung und Durchsetzung ihrer Rückforderungsansprüche gegen Fundament unterstützen und die weiteren Entwicklungen beobachten.

Mehr Informationen: https://www.cllb.de/


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    Über den Autor

    Rechtsanwalt István Cocron, B.A. studierte Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte an der LMU München. Seine derzeitigen Tätigkeitsschwerpunkte sind die Beratung und Vertretung von Verbrauchern in den Bereichen des Glücksspielrechts, DSGVO-Verfahren, Datenhacks, Crypto & Schadenersatzrecht. Herr Cocron ist seit mehreren Jahren auch im Fintech-Sektor tätig, insbesondere im Bereich der Neuen Technologien und dort den Themen Blockchain und Kryptowährungen. Herr Cocron verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied in mehreren Gläubigerausschüssen und nationalen und internationalen Anwaltsvereinigungen.

    Rechtsanwalt Cocron ist u.a. Mitglied in folgenden Interessenvertretungen:

    - Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen Anwaltvereins
    - Deutscher Anwaltverein
    - der Deutsch-Israelischen Juristenvereinigung
    - der Europäischen Anwaltsvereinigung
    - Fachverband für Glücksspielsucht FAGS
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