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Franz Braun

Bonitätsanleihen – CLLB Rechtsanwälte prüfen Schadensersatzansprüche für Anleger

CLLB Rechtsanwälte unterstützen Privatanleger bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen und prüfen Möglichkeiten der Rückabwicklung von Bonitätsanleihen.

BaFin erwägt Verbot für Privatanleger

Nach Einschätzung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sind so genannte Bonitätsanleihen grundsätzlich nicht für Privatanleger geeignet. Derzeit läuft die Anhörung von betroffenen Branchenvertretern zu einem beabsichtigten Verbot dieser Finanzprodukte, soweit sie zum Verkauf an Privatanleger vorgesehen sind.

Privatanleger, die in der Vergangenheit Verluste mit solchen Zertifikaten (Credit Linked Notes) erlitten haben, können die Investition unter Umständen rückabwickeln.

LBBW soll 2,5 Mrd. Euro Volumen emittiert haben

Alleine die LBBW soll derartige Schuldverschreibungen im Volumen von über 2,5 Mrd. Euro emittiert haben. Weil die Europäische Zentralbank die Leitzinsen quasi auf null gesetzt hat, werfen klassische Unternehmens- und Staatsanleihen mit Top-Rating kaum noch Rendite ab. Viele Privatanleger haben deshalb bei Bonitätsanleihen zugegriffen. Sie bieten höhere Zinsen als klassische Anleihen, sind aber auch deutlich riskanter.

Häufig wird das Risiko vereinfacht so dargestellt, dass der Anleger bei Bonitätsanleihen ein doppeltes Insolvenzrisiko trägt, weil nicht nur die Insolvenz des Referenzschuldners, sondern auch die Insolvenz des Emittenten relevant wird. „Ich bin allerdings nicht ganz sicher, ob das Insolvenzrisiko beispielsweise der Baden-Württembergischen Landesbank (LBBW) wirklich so groß ist, dass damit eine Verzinsung gerechtfertigt werden kann, die dem Doppelten der Referenzanleihe entspricht.“ meint dagegen Rechtsanwalt Franz Braun von der auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.

Für Privatanleger schwer zu durchschauen

Die Anleihebedingungen von Bonitätsanleihen sehen oftmals auch dann eine sofortige Fälligkeit und vor allem eine Reduzierung der Rückzahlung vor, wenn der Referenzschuldner noch gar nicht endgültig insolvent ist. Mitunter genügen bloße Zahlungsschwierigkeiten, die im weiteren Verlauf überwunden werden. Für die Inhaber von Bonitätsanleihen spielt die Stabilisierung des Referenzschuldners dann allerdings keine Rolle mehr.

Der Teufel steckt wie immer im Detail. Wenn sich die Anleihe nicht nur auf einen Referenzwert oder einen Referenzschuldner bezieht, sondern auf mehrere (Basket), sind viele Kombinationen möglich.“ sagt Braun. Unter anderem deshalb, weil nicht wenige solcher Produkte für Privatanleger schwer zu durchschauen sind, erwägt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ein Verbot.

Möglicherweise fehlerhafte Informationen für Anleger

Nach Einschätzung der Kanzlei CLLB liegt den Erwägungen der BaFin auch der Umstand zugrunde, dass die Produktinformationen, Beratungen und Prospekte zu den emittierten Bonitätsanleihen die Risiken mitunter nicht hinreichend klarstellen. „In diesem Fall kommen Prospekthaftungsansprüche und andere Ansprüche in Betracht und die Anleger können ihre Verluste möglicherweise nachträglich doch noch kompensieren.“ meint Braun.

Daher empfehlen CLLB Rechtsanwälte Privatanlegern, die mit Bonitätsanleihen Geld verloren haben, sich an einen spezialisierten Rechtsanwalt zu wenden und mögliche Ansprüche überprüfen zu lassen.

Bonitätsanleihen auf einen Blick – Zusammenfassung der Situation und Möglichkeiten:

  1. Sie sind Privatanleger und haben in eine Bonitätsanleihe investiert
  2. Sie haben Geld durch diese Bonitätsanleihe verloren oder fühlen sich im Nachhinein nicht ausreichend genug über die Risiken der Anleihe aufgeklärt
  • Sie sollten sich an einen spezialisierten Rechtsanwalt wenden, um mögliche Ansprüche, wie z.B. die Rückabwicklung oder Schadensersatz prüfen zu lassen!

Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie bei Ihrem Anliegen!

Bei der Durchsetzung Ihrer Rechte ist die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte der zuverlässige Partner an Ihrer Seite, der auf mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Vertretung von Mandanten im Kapitalanlagerecht verweisen kann. Mit Standorten in München und Berlin sind CLLB Rechtsanwälte deutschlandweit gut aufgestellt und decken den gesamten deutschsprachigen Raum ab. Auch Anleger aus den Nachbarländern Österreich und der Schweiz sind bei der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte in guten Händen und werden kompetent vertreten.

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Weiterführende Links:

http://www.finanzen.net/nachricht/zertifikate/Euro-am-Sonntag-erklaert-Bonitaetsanleihen-In-Ungnade-gefallen-5032994

http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Aufsichtsrecht/Verfuegung/vf_160728_allgvfg_bonitaetsanleihen.html

http://www.handelsblatt.com/my/finanzen/steuern-recht/recht/bafin-bonitaetsanleihen-sollen-verboten-werden/13942190.html

26. August 2016

Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwalt Franz Braun ist ein Spezialist in Kapitalmarkt- und Gesellschaftsrecht. Zu den wichtigsten Fällen, an denen er beteiligt war, gehörten Premiere/Sky, Griechenland und Porsche/VW.
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