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Punkte und Datenklau bei Bonusprogrammen

CLLB Rechtsanwälte reichen für Kunden der DeutschlandCard Klage ein 

Berlin, 26.01.2022. Bonusprogramme wie DeutschlandCard oder Lidl+ erfreuen sich bei Verbrauchern immer größerer Beliebtheit. Mit ausreichend Punkten lassen sich attraktive Prämien und Gutscheine sichern. Umso ärgerlicher ist es, wenn über lange Zeit hinweg gesammelte Punkte auf einmal verschwunden sind. Und genau das passierte einem Kunden von DeutschlandCard.

Das Brisante dabei: Regelmäßig greifen die Täter nicht nur die mühsam gesammelten Punkte, sondern auch wertvolle personenbezogene Daten ab. Völlig unklar bleibt, was mit diesen Daten geschieht und zu welchen Zwecken sie verwendet werden. Im Darknet werden ganze Listen von gehackten Accounts, samt E-Mail-Adressen und Telefonnummern illegal angeboten. Beliebtes Angriffsziel sind auch Kunden von Online-Shops und Versandhäusern, wie Otto oder Douglas, was ein digitalforensisches Gutachten bestätigt.

CLLB Rechtsanwälte fordern daher im Namen der mit der Durchsetzung ihrer Rechte beauftragten Verbraucher die Erstattung der Punkte und weiteren Schadenersatz. Die Entwicklung der aktuellen Rechtsprechung stimmt zuversichtlich. Die Höhe des Schadenersatzes hängt u.a. auch vom Umsatz des Unternehmens ab, da der Schmerzensgeldanspruch aufgrund der Verletzung von Vorschriften des Datenschutzes abschreckend wirken soll.

Abhängig von der Schwere des Datenschutzverstoßes stehen daher Ansprüche von bis zu 4.500 Euro pro Geschädigten im Raum, dies neben dem Anspruch auf Rückerstattung der gestohlenen Prämienpunkte.

Der betroffene Kunde von DeutschlandCard hat sich daher zur Klage entschlossen. Das Amtsgericht München wird sich im Zuge dessen damit auseinanderzusetzen haben, ob der Authentifizierungsprozess geeignet war, die Punkte und Daten der Kunden ausreichend zu sichern. Die Erfahrung zeigt: Wirtschaftliche Werte wie Bonuspunkte und Sicherheitsanforderungen gehen nach den strengen Regeln der DSGVO Hand in Hand, weshalb viele Firmen nach entsprechenden Gerichtsverfahren reagieren und ihre Sicherheitseinstellungen entsprechend zu Gunsten des Kundenschutzes anpassen.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihnen wertvolle Punkte und Daten abhandengekommen sind, lohnt es sich, Ansprüche durch eine entsprechend spezialisierte Kanzlei prüfen zu lassen. CLLB Rechtsanwälte, welche im Bereich der Vertretung von Opfern diverser DSGVO-Verstöße und Datenhacks auf eine umfassende Expertise zurückgreifen können, werden daher auch weiterhin Betroffenen von Daten- und Punktediebstählen zur Verfügung stehen. Über den weiteren Fortgang des Verfahrens werden wir berichten.


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    Über den Autor

    Rechtsanwalt István Cocron, B.A. studierte Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte an der LMU München. Seine derzeitigen Tätigkeitsschwerpunkte sind die Beratung und Vertretung von Verbrauchern in den Bereichen des Glücksspielrechts, DSGVO-Verfahren, Datenhacks, Crypto & Schadenersatzrecht. Herr Cocron ist seit mehreren Jahren auch im Fintech-Sektor tätig, insbesondere im Bereich der Neuen Technologien und dort den Themen Blockchain und Kryptowährungen. Herr Cocron verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied in mehreren Gläubigerausschüssen und nationalen und internationalen Anwaltsvereinigungen.

    Rechtsanwalt Cocron ist u.a. Mitglied in folgenden Interessenvertretungen:

    - Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen Anwaltvereins
    - Deutscher Anwaltverein
    - der Deutsch-Israelischen Juristenvereinigung
    - der Europäischen Anwaltsvereinigung
    - Fachverband für Glücksspielsucht FAGS
    030 / 288 789 60
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