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Henning Leitz

Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG – LombardClassic 3 GmbH & Co. KG

CLLB hilft Ihnen bei der Durchsetzung und Wahrung Ihrer Rechte gegen die Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG sowie bei der LombardClassic 3 GmbH & Co. KG.

Update vom 20.04.2017:
LombardClassic 3: LG Chemnitz verurteilt zur Zahlung!

CLLB Rechtsanwälte: Erste Urteile für Anleger gegen die LombardClassic 3 GmbH & Co. KG erstritten

München, den 20.04.2017 – Wie die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München und Berlin mitteilt, hat das Landgericht Chemnitz in mehreren Klageverfahren die LombardClassic 3 GmbH & Co. KG zur Zahlung verurteilt. Die Urteile sind nicht rechtskräftig, zeigen aber, dass Anleger begründete Aussichten haben, ihr eingesetztes Kapital von der Beteiligungsgesellschaft zurück erhalten.

Neben einem Vorgehen gegen die Beteiligungsgesellschaft sollten Anleger aber auf jeden Fall versuchen, Ihnen eventuell zustehende Schadensersatzansprüche gegen Anlageberater durchzusetzen. Das Schlimmste, was Anleger jetzt tun können, so Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz, der bereits zahlreiche betroffene Gesellschafter vertritt, ist untätig abzuwarten, wie sich alles weiter entwickelt. Insbesondere von sogenannten Interessengemeinschaften sollten sich Anleger seiner Meinung nach nicht hinhalten lassen. Diese befassen sich erfahrungsgemäß häufig gerade nicht mit einem für Anleger wesentlichen Aspekt – nämlich mit der Haftung von Anlageberatern für eine eventuelle fehlerhafte Aufklärung im Vorfeld der jeweiligen Beteiligungszeichnung. Die Interessenlage bei sog. Interessengemeinschaften ist nach den Erfahrungen der CLLB Rechtsanwälte meist sogar gegenläufig: Nicht selten soll, so der Eindruck der CLLB Rechtsanwälte, durch eine Interessengemeinschaft verhindert werden, dass Anleger auf die Idee kommen, ihren Berater in Regress zu nehmen. In diesem Zusammenhang bedarf der Berücksichtigung, dass Schadenersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung in drei Jahren zum Jahresende nach Kenntnis oder grob fahrlässiger Unkenntnis der schadensbergründenden Umstände verjähren. D.h. Im Falle des Untätigbleibens spielt die Zeit gerade für den Anlageberater bzw. Anlagevermittler.

Dabei sprechen die ersten Urteile sowohl im Fallkomplex LombardClassic 3 GmbH & Co. KG als auch im Fallkomplex Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG ganz klar dafür, die Anlageberater in den Focus zu nehmen. Gerade bei der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG handelt es sich nach Ansicht von CLLB Rechtsanwälte in den Fällen, in denen fehlerhaft aufgeklärt wurde, um die einzig realistische Möglichkeit für Anleger, sich schadlos zu halten. Mit einer auch nur ansatzweise befriedigenden Quote im Insolvenzverfahren ist derzeit wohl nicht zu rechnen. Soweit sogenannte Interessengemeinschaften dies anders darstellen und irgendwelche Erfolge für sich reklamieren, handelt es sich aus Sicht von CLLB Rechtsanwälte um reine Augenwischerei mit dem Ziel, Anleger davon abzuhalten, Anlageberater in Regress zu nehmen. Auf Grund der Verjährungsfristen läuft die Zeit für die Anlageberater/Anlagevermittler, mit der Folge, dass die Anleger schlicht und ergreifend nicht die Zeit haben, um abzuwarten, ob sie aus der Kapitalanlage, insbesondere in einem Insolvenzverfahren, mit einem blauen Auge herauskommen oder nicht.

Für ein Vorgehen gegen den Anlageberater / Anlagevermittler bestehen nach Auffassung der CLLB Rechtsanwälte grundsätzlich sehr gute Erfolgsaussichten. In einem Verfahren betreffend die fehlerhafte Beratung eines Anlegers an der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG hatte das zuständige Landgericht erfreulicherweise ausgeführt, dass der Emissionsprospekt der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG für die Aufklärung der Anleger über sämtliche mit der Beteiligung einhergehenden Risiken nicht geeignet war. Dies führt dazu, dass der Berater beweisen muss, über den Prospektfehler aufgeklärt zu haben, was er regelmäßig nicht kann. Die Folge eines entsprechenden Schadenersatzanspruchs des Anlegers ist eine komplette Rückabwicklung, d.h. er bekommt das gesamte eingesetzte Kapital erstattet und muss lediglich die Beteiligung auf den Berater übertragen.

Ein derartiges Vorgehen ist regelmäßig deshalb anzuraten, weil – anders als von sogenannten Interessengemeinschaften suggeriert – der Insolvenzverwalter über das Vermögen der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG bei der Gläubigerversammlung kaum Hoffnung darauf gemacht, dass eine nennenswerte Quote zugunsten der Insolvenzgläubiger erreicht werden kann. Das bedeutet: Anleger müssen damit rechnen, dass auf ihre angemeldete Forderung maximal eine Auszahlung von 10 % erfolgt.
Auch hinsichtlich der LombardClassic 3 GmbH & Co. KG sollten Anleger, die fehlerhaft beraten wurden, nach Auffassung der CLLB Rechtsanwälte nicht tatenlos zusehen. Zwar wurde über das Vermögen der LombardClassic 3 GmbH & Co. KG kein Insolvenzverfahren eröffnet und es ist auch nicht bekannt, ob dies in Zukunft passieren wird. Anlegern muss aber auch hier klar sein, dass ihre Schadensersatzansprüche gegen die Berater verjähren und keineswegs gesichert ist, ob sie von der Beteiligungsgesellschaft ihre Einlage zurück erhalten.

Nach Informationen einer anderen Anwaltskanzlei hat zudem das Landgericht Stuttgart einem Anleger der LombardClassic 3 GmbH & Co. KG Schadensersatz gegen seinen Anlageberater zugesprochen. Die Urteile gegen Berater im Komplex Lombardium – Fonds mehren sich also.

CLLB Rechtsanwälte haben bereits für mehrere Anleger, die nach deren Darstellung nicht hinreichend über die Risiken der Beteiligung an der Erste Oderfelder aufgeklärt wurden, Klage gegen Anlagevermittler / Anlegeberater auf Rückzahlung der stillen Einlage erhoben. CLLB Rechtsanwälte bereiten weitere Klagen vor und bewerten die Erfolgsaussichten gerade wegen der aus Sicht von CLLB Rechtsanwälte gegebenen Fehlerhaftigkeit des Emissionsprospektes positiv.

„Soweit Anlegern Ansprüche wegen fehlerhafter Beratung zustehen, sollten diese umgehend geltend gemacht werden. Anleger sollten sich erst Recht nach dem Berichtstermin des Insolvenzverwalters vom 29.03.2017 nicht darauf verlassen, dass sie im Insolvenzverfahren der Erste Oderfelder ihren Schaden hinreichend kompensieren können“, so Dr. Henning Leitz von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.

Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte empfiehlt vor diesem Hintergrund allen Anlegern, ihre rechtlichen Möglichkeiten von einer spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei überprüfen zu lassen.

Update vom 26.01.2017:
Anleger erstreitet Schadensersatz

CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München und Berlin informieren:

Gute Neuigkeiten für Anleger der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Ein Anleger hat in einem landgerichtlichen Klageverfahren gegen die Beratungsgesellschaft, welche dem Anleger eine Beteiligung an der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG empfohlen hatte, eine Schadensersatzzahlung von über € 42.000,00 erstritten.

Die Entscheidung hat grundlegende Bedeutung!

Das Landgericht hat sein Urteil darauf gestützt, dass der Anleger nicht hinreichend über Risiken der Beteiligung aufgeklärt wurde. Hierbei konnte sich die Beratungsgesellschaft auch nicht mit Erfolg damit verteidigen, der für sie tätige Berater habe dem Anleger den Emissionsprospekt übergeben.

Nach Auffassung des Landgerichts ist dieser nämlich für die Aufklärung des Anlegers unzureichend!

Mit dieser Rechtsauffassung bestätigt nunmehr auch ein Landgericht die Rechtsauffassung von CLLB Rechtsanwälte, dass der Emissionsprospekt der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG für die Aufklärung der Anleger über sämtliche mit der Beteiligung einhergehenden Risiken nicht geeignet war. Diese Feststellung ist auch für die Haftung sonstiger Aufklärungspflichtiger von Relevanz.

CLLB Rechtsanwälte haben bereits für Anleger Klage gegen Anlagevermittler / Anlegeberater auf Rückzahlung der stillen Einlage erhoben, weil sie nach deren Darstellung nicht hinreichend über die Risiken der Beteiligung an der Erste Oderfelder aufgeklärt wurden. CLLB Rechtsanwälte bereiten weitere Klagen vor.

„Soweit Anlegern Ansprüche wegen fehlerhafter Beratung zustehen, sollten diese umgehend geltend gemacht werden. Anleger sollten sich nicht darauf verlassen, dass sie im Insolvenzverfahren der Erste Oderfelder ihren Schaden hinreichend kompensieren können“, so Dr. Henning Leitz von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.

Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte empfiehlt vor diesem Hintergrund allen Anlegern, ihre rechtlichen Möglichkeiten von einer spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei überprüfen zu lassen.

Update vom 04.01.2017:
Insolvenzverfahren eröffnet

Mit Beschluss des Amtsgerichts Chemnitz vom 02.01.2017 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG eröffnet. Anleger sollten nun zeitnah handeln.

Das Insolvenzverfahren wird vom zuständigen Amtsgericht Chemnitz unter dem Az. 15 IN 840/16 geführt. Als Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Frank-Rüdiger Scheffler bestellt.

Die Insolvenzgläubiger werden im Beschluss vom 02.01.2017 aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen bis zum 07.03.2017 beim Insolvenzverwalter anzumelden. Dieser Aufforderung sollten Anleger fristgerecht nachkommen, um keine Rechtsnachteile zu erleiden.

Zudem wurde ein vorläufiger Gläubigerausschuss eingesetzt, bei dem Herr Rechtsanwalt Dr. Leitz von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte als Mitglied benannt wurde. Herr Rechtsanwalt Dr. Leitz wird auch an der ersten und konstituierenden Gläubigerausschusssitzung am 11.01.2017 teilnehmen.

CLLB Rechtsanwälte vertreten bereits mehrere Anleger. Die auf Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei unterstützt Anleger gerne bei der Forderungsanmeldung und vertritt Anleger im laufenden Insolvenzverfahren. Gerne kümmern sich CLLB Rechtsanwälte auch um die Einholung einer Kostendeckungszusage bei einer eventuell bestehenden Rechtsschutzversicherung für die Forderungsanmeldung.

Unabhängig vom Insolvenzverfahren rät die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte dringend jedem Anleger, der sein Geld bei der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG angelegt hat, Kontakt mit einem auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt aufzunehmen und alle Möglichkeiten auf Schadenersatz, insbesondere auch Ansprüche aus Prospekthaftung gegen die Unternehmensverantwortlichen oder eine Vermittlerhaftung, von diesem prüfen zu lassen.

Update vom 06.10.2016:
Erste Oderfelder: Endgültige Eröffnung des Insolvenzverfahrens steht unmittelbar bevor

Nach Mitteilung des vorläufigen Insolvenzverwalters über das Vermögen der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG soll im November 2016 das Insolvenzverfahren endgültig eröffnet werden.

Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens werden Anleger aufgefordert, ihre Forderungen gegen die Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG anzumelden. Dieser Aufforderung sollten Anleger fristgerecht nachkommen, um keine Rechtsnachteile zu erleiden.

CLLB Rechtsanwälte unterstützen Anleger gerne bei der Forderungsanmeldung. Ferner vertreten wir Anleger im laufenden Insolvenzverfahren. Gerne kümmern sich CLLB Rechtsanwälte auch um die Einholung einer Kostendeckungszusage bei einer eventuell bestehenden Rechtsschutzversicherung für die Forderungsanmeldung.

Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte rät dringend jedem Anleger, der sein Geld bei der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG angelegt hat, Kontakt mit einem Fachanwalt für Kapitalmarktrecht aufzunehmen und alle Möglichkeiten auf Schadenersatz, insbesondere auch Ansprüche aus Prospekthaftung gegen die Unternehmensverantwortlichen oder eine Vermittlerhaftung, von diesem prüfen zu lassen.

CLLB Rechtsanwälte vertreten bereits mehrere Anleger und haben bereits mehrere Klagen bei Gericht eingereicht. Wir helfen Ihnen bei der Durchsetzung und Wahrung Ihrer Rechte.

UPDATE vom 26.08.2016:
Vorläufige Insolvenzverwaltung durch das AG Chemnitz angeordnet!

Wie die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München und Berlin mitteilt, wurde über das Vermögen der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG durch Beschluss des Amtsgerichts Chemnitz vom 23.08.2016 die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet.

Wie CLLB Rechtsanwälte weiter berichtet, wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter Herr Rechtsanwalt Frank-Rüdiger Scheffler bestellt.

Es ist aufgrund dieser Informationen zu befürchten, dass die Privatanleger ihre Einlage nicht mehr oder nur noch zu einem Bruchteil zurück erhalten.

Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte rät dringend jedem Anleger, der sein Geld bei der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG angelegt hat, Kontakt mit einem Fachanwalt für Kapitalmarktrecht aufzunehmen und alle Möglichkeiten auf Schadenersatz prüfen zu lassen. In vielen Fällen können Anleger insbesondere Ansprüche aus Prospekthaftung gegen Unternehmensverantwortliche oder Ansprüche gegen Anlagevermittler geltend machen.

CLLB Rechtsanwälte vertreten bereits mehrere Anleger und helfen diesen bei der Durchsetzung und Wahrung ihrer Rechte.

UPDATE vom 07.06.2016: Den ersten Anlegern wurden Mahnbescheide zugestellt, in welchen Ausschüttungen zurückgefordert werden. Diese sollten nicht ungeprüft gezahlt werden!

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Die Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG

Die auf Beteiligungsmodelle für Privatanleger und institutionelle Anleger spezialisierte Firma Fidentum GmbH wurde 2009 in Hamburg gegründet. Sie hat unter anderem Beteiligungsmodelle im Zusammenhang mit der Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG konzipiert und vertrieben; Anleger konnten sich als stille Gesellschafter u.a. an der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG sowie an der LombardClassic 3 GmbH & Co. KG beteiligen. Gesellschaftszweck beider Beteiligungsgesellschaften war die Ausreichung eines Darlehens an die Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG (im Folgenden: Lombardium), um hierüber Zinseinkünfte und Gebühren zu verdienen.

Doch was ist Lombardium überhaupt?

Lombardium ist ein Pfandleihhaus für Luxusgüter, bei dem vorwiegend reiche Leute teure Uhren, Autos, Kunstwerke oder Jachten als Pfand hinterlegen können, um kurzfristig an Geld zu gelangen. Diese Pfänder werden dann von Lombardium zu einem Teil des Schätzwertes wiederum beliehen.
Wie auch Achim Illner, Gründer des Onlinepfandhauses iPfand.de im Interview mit finanzen.net über Lombardium festgestellt hat, haben solche „Sachwerte, auch Gold (…) durch die hemmungslosen Schuldenorgien der Industriestaaten ohnehin großes Potenzial.“

Insgesamt ist die Fidentum GmbH mit folgenden Produkten an den Markt getreten:

  • SchroederLombard
  • LombardPlus
  • LombardClassic
  • LombardClassic 2
  • LombardClassic 3

Das Volumen der Fonds betrug nach Angabe der Fidentum GmbH insgesamt fast 65 Mio. Euro. Zum Schutz der Anleger sollte das von der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG sowie das von der LombardClassic 3 GmbH & Co. KG vergebene Darlehen zunächst auf ein Mittelverwendungskonto fließen. Zusätzlich sollte die Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG zur Sicherstellung der Ansprüche auf Zins- und Tilgungszahlungen eine Globalzession an den Forderungen aus den durch Pfänder erzielten Krediten gewähren. Die Laufzeit der stillen Gesellschaft betrug drei Jahre und es wurde eine feste Gewinnbeteiligung in Höhe von bis zu 7,15 % pro Jahr vereinbart.

Obwohl Anleger der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG teilweise bereits seit 2014 schriftlich darüber informiert wurden, dass ihre Einlagen nebst der Gewinnbeteiligungen zur Auszahlung kommen sollen, wurden Anleger seitdem nur hingehalten.

Rückforderung von Ausschüttungen

Anfang Mai 2016 wurden sowohl Anleger der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG als auch der Lombard Classic 3 GmbH & Co. KG von den Beteiligungsgesellschaften aufgefordert, die an sie jeweils ausgezahlten Ausschüttungen an die Beteiligungsgesellschaften zurück zu zahlen. Die Ausschüttungen seien ohne vertragliche Grundlage geleistet worden, weil durch die Wertberichtigungen bei den an Lombardium ausgereichten Darlehen in 2014 ein Jahresfehlbetrag entstanden sei. Daher hätten sowohl die Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG als auch die LombardClassic 3 GmbH & Co KG in 2014 keine Gewinne erzielt und die Ausschüttungen seien daher zu Unrecht an die Anleger ausgezahlt worden.

Vereinzelten Anlegern wurden in den vergangenen Tagen sogar Mahnbescheide zugestellt, mittels welcher die Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG nunmehr versucht, die behaupteten Rückforderungsansprüche gerichtlich durchzusetzen.

Anleger sollten die im gerichtlichen Mahnverfahren geltend gemachten Ansprüche nicht vorbehaltlos bezahlen, sondern durch einen auf den Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen, ob die Forderungen berechtigt sind oder fristgerecht Widerspruch erhoben werden sollte. Nach Auffassung von CLLB Rechtsanwälte bestehen nicht nur Zweifel an der Berechtigung der Forderung an sich, vielfach kommen auch Gegenansprüche der Anleger in Betracht, mittels derer die Anleger gegen den behaupteten Zahlungsanspruch aufrechnen können.

In einem Schreiben vom 02.05.2016, dass unserer Kanzlei vorliegt, informiert die Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG darüber, dass die „Bewertung nach Einschätzung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO ergibt, dass die Pfandgüter sehr niedrig zu bewerten sind.“

Ansprüche auf Rückzahlung der Einlage / Erste Klage eingereicht

Soweit die Fälligkeitsvoraussetzungen gemäß Gesellschaftsvertrag der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG vorliegen, steht den Anlegern ein Anspruch auf Rückzahlung ihrer stillen Einlage zu.

CLLB Rechtsanwälte hat nun die erste Klage eines Anlegers, der sich nicht länger vertrösten lassen wollte, bei Gericht eingereicht. Weitere Klagen sind in Vorbereitung. In der Klage gegen die Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG wird der Anspruch auf Rückzahlung der geleisteten Einlage geltend gemacht.

Anleger, deren Ansprüche nach dem Gesellschaftsvertrag noch nicht zur Rückzahlung fällig sind, sollten prüfen lassen, ob und inwieweit eine außerordentliche Kündigung der Beteiligung möglich ist.

Vermittler oder Berater können auch verklagt werden

Daneben stützt der Anleger unserer Klage seinen Anspruch darauf, dass er anlässlich der Zeichnung seiner Beteiligung nicht hinreichend über die Beteiligungsrisiken aufgeklärt wurde, diese vielmehr von dem Vermittler der Beteiligung gar verharmlosend dargestellt wurden.
Anleger, die entweder nicht über die Beteiligungsrisiken hinreichend aufgeklärt wurden und / oder bei denen die ihnen empfohlene Beteiligung nicht mit ihren Anlagezielen und ihrer Risikobereitschaft vereinbar ist, sollten daher auch ein Vorgehen gegen den Vermittler / Berater der Beteiligung prüfen lassen.

Anleger sollten jetzt schnell sein und handeln!

„Soweit Anlegern fällige Rückzahlungsansprüche zustehen oder ein Recht zur außerordentlichen Kündigung zustehen, sollten diese umgehend geltend gemacht werden.“, so Dr. Dr. Henning Leitz, Rechtsanwalt für Kapitalmarktrecht und Partner bei CLLB.

Bei der Durchsetzung Ihrer Rechte ist CLLB Rechtsanwälte der zuverlässige Partner an Ihrer Seite, der auf mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Vertretung von Mandanten im Kapitalanlagerecht verweisen kann. Mit Kanzleien in München, Berlin und Hamburg ist CLLB Rechtsanwälte deutschlandweit gut aufgestellt und deckt den gesamten deutschsprachigen Raum ab. Auch Anleger aus den Nachbarländern Österreich und der Schweiz sind bei CLLB Rechtsanwälte in guten Händen und werden kompetent vertreten.

Jetzt rechtliche Möglichkeiten durch unsere Spezialisten prüfen lassen!

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Was können Sie außerdem tun?

1. Interessensgemeinschaft „Lombard“

Wir bilden derzeit eine Interessensgemeinschaft, der Sie sich kostenfrei jederzeit anschließen können. So können wir uns mit mehreren Geschädigten verbinden und uns gemeinsam für Ihre Rechte einsetzen. Bei Interesse nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Die Interessensgemeinschaft ist für Sie mit keinerlei Kosten verbunden.

2. Außerordentliche Kündigung prüfen lassen

Gerne prüfen wir auch in Ihrem Fall die Durchsetzung einer außerordentlichen Kündigung. Grundlage hierfür könnte sein, dass Anlegern zumindest aufgrund der aktuellen Entscheidung der BAFin momentan keine Beteiligung zumutbar sei. Inwieweit eine solche Kündigung jedoch einem möglichen gerichtlichen Verfahren standhalten würde, bleibt abzuwarten. Bei Interesse unterstützen wir Sie gerne bei Ihren Überlegungen.

3. Schadensersatzansprüche geltend machen

Wie bereits im Text angedeutet, ist ein weiterer Ansatzpunkt für Geschädigte, dass bei einer eventuellen Falschberatung durch Vermittler Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können. Wenn auch Ihnen der Emissionsprospekt mit rund 100 Seiten Umfang erst im Beratungsgespräch oder danach übergeben wurden, ist dies nach eindeutiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu spät. Inwieweit eine Falschberatung tatsächlich vorliegt, muss individuell geprüft werden und wird gerne von uns übernommen.
21. April 2017

Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz ist seit seiner Zulassung im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Er vertritt aktuell zahlreiche Mandanten im Großschadensfall VW (Abgas – Skandal). Daneben vertritt er insbesondere Anleger in Beratungshaftungsprozessen, insbesondere im Bereich Medienfonds, Leasingfonds, geschlossene Immobilien- und Schiffsfonds.
Kommunizieren Sie mit ihm ganz so, wie Sie sich am besten aufgehoben fühlen:
+49 (0)89 / 552 999-50
+49 (0)89 / 552 999-90

 

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