header-banner

Apollo Medienfonds – Schadensersatz wegen fehlerhafter Beratung

Die Apollo Medienfonds 1 bis 5 der ApolloMedia GmbH haben sich für die Zeichner dieser Fonds zu einer Verlustanlage entwickelt.

Wie sich aus den von der Mentora Treuhand an die einzelnen Anleger versandten Informationsschreiben ergibt, musste Apollo die Prognosen für ihre Fonds deutlich nach unten korrigieren. Bei den Fonds 1 und 2 wurde das noch verbleibende Erlöspotenzial aller Filme auf 12 bis 15 % der Produktionskosten geschätzt, bei den Fonds 3 bis 5 wurden 20 bis 25, 30 bis 35 bzw. 50 bis 55 % geschätzt.

Die Apollo Medienfonds 1 bis 5 der ApolloMedia GmbH haben sich für die Zeichner dieser Fonds zu einer Verlustanlage entwickelt.

Wie sich aus den von der Mentora Treuhand an die einzelnen Anleger versandten Informationsschreiben ergibt, musste Apollo die Prognosen für ihre Fonds deutlich nach unten korrigieren. Bei den Fonds 1 und 2 wurde das noch verbleibende Erlöspotenzial aller Filme auf 12 bis 15 % der Produktionskosten geschätzt, bei den Fonds 3 bis 5 wurden 20 bis 25, 30 bis 35 bzw. 50 bis 55 % geschätzt.

In welcher Höhe den Anlegern Ausschüttungen zufließen werden, geht aus den Informationsschreiben nicht hervor.

Dass die als Verkaufsargument zahlreicher Vermittler angeführte und in Panama ansässige Erlösausfallversicherung New England International Surety Inc. die geschuldeten Versicherungsleisten tatsächlich erbringt, ist mehr als zweifelhaft. Bereits 1997 wurde seitens des damaligen Bundesaufsichtsamtes für das Versicherungswesen vor der New England International gewarnt.

Anlagevermittler, welche mit einer Absicherung durch die Erlösausfallversicherung bei der New England International geworben haben, hätten darüber aufklären müssen, dass das Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen vor dieser Versicherungsgesellschft bereits im Jahre 1997 gewarnt hat und darüber hinaus der Zugriff auf die Versicherungsleistungen mit erheblichen rechtlichen Hürden verbunden ist, weil die Gesellschaft ihren Sitz in Panama hat.

Zwischenzeitlich kam es bei der Fondsinitiatorin, der Chorus GmbH zur Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft sowie zu Hausdurchsuchungen. Es besteht der Verdacht, dass große Teile der Fondsinvestitionen nicht für steuerlich relevante Filmpropduktionskosten, sondern – und damit steuerschädlich – für die Absicherung der Erlösgarantien verwendet wurden. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, laufen Anleger Gefahr, dass die steuerliche Anerkennung der Verluste versagt wird.

CLLB Rechtsanwälte prüfen Schadensersatzansprüche u.a. gegen Anlageberater / -vermittler wegen fehlerhafter Anlageberatung sowie gegen die ApolloMedia GmbH, so Dr. Henning Leitz, der das Verfahren betreut.

Anleger sollten prüfen lassen, ob Ihnen Schadensersatzansprüche wegen des Erwerbes von Apollo Fonds zustehen.


Haben Sie Fragen zum Fall?

Name *

E-Mail-Adresse *

Telefonnummer

Nachricht *

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiere diese.

Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
030 / 288 789 60
030 / 288 789 620