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AWD zum Schadensersatz verurteilt – Anleger der Medienfonds IMF 2 und IMF 3 sind mit Klageverfahren erfolgreich

München, 08.02.2012: Zwei Urteile des Landgerichts Braunschweig und des Oberlandesgerichts Naumburg machen Anleger des IMF 2 und des IMF 3 weiter Hoffnung, in einem Schadensersatzprozess gegen den AWD erfolgreich vorgehen zu können.

 

So urteilte das Landgericht Braunschweig, dass eine Anlage am IMF 3 als unternehmerische Beteiligung grundsätzlich für eine Altersvorsorge ungeeignet wäre, da die Risiken für eine solche Vorsorgemaßnahme zu groß wären. In dem gegenständlichen Verfahren erklärte der Anleger, dass er eine sichere Altersvorsorge gewünscht habe und seitens des AWD auf die Risiken im Zusammenhang mit dem IMF 3 nicht ausreichend hingewiesen worden sei. Das Landgericht Braunschweig erkannte daher auf eine Schadensersatzpflicht des AWD.

 

Das Oberlandesgericht Naumburg hat hinsichtlich des IMF 2 entschieden, dass der Fondsprospekt nicht auf erhöhte Risiken bei einer Medienfondsanlage hinweisen würde. So wird nach Auffassung des Gerichts im Prospekt das Risiko, einen Totalverlust erleiden zu können, „verharmlost“. Das Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg hat für andere Verfahren betreffend den IMF 2 erhebliche Auswirkungen, als hier nicht lediglich über eine individuelle Beratungsleistung entschieden wurde, sondern über den Fondsprospekt, der regelmäßig Grundlage der Beteiligungen am IMF 2 war.

 

Viele Anleger der IMF Medienfonds haben bereits über diverse Kanzleien (z.B. über CLLB Rechtsanwälte) Verfahren auf Schadensersatz eingeleitet. Den Anlegern des IMF 2 und des IMF 3, die bislang untätig geblieben sind, bietet sich mit den positiven Urteilen ein guter Ansatzpunkt, nunmehr von einem auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen, ob auch bei ihnen die Voraussetzungen für ein erfolgversprechendes Schadensersatzverfahren in Betracht kommt.


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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