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CLLB Rechtsanwälte erstreiten for dem Landgericht Landshut volle Rückabwicklung einer Beteiligung am Falk-Zinsfonds.

Hoffnung für Anleger des Falk-Zinsfonds: CLLB-Rechtsanwälte erstreiten erstmals vollständige Rückabwicklung der Beteiligung.

Kapitalmarktrecht-Spezialisten verklagen Vermittler erfolgreich wegen Falschberatung beim Falk-Zinsfonds
München/Landshut, 08.03.2006 – Mit Urteil vom 08.03.2006 erreichte ein von der Kanzlei CLLB-Rechtsanwälte vertretener Anleger beim Landgericht Landshut erstmals die vollständige Rückabwicklung seiner Beteiligung am Falk-Zinsfonds.
Die Kanzlei CLLB-Rechtsanwälte hat u.a. beim Landgericht Landshut für mehrere Anleger Klage gegen Anlageberater im Zusammenhang mit der Vermittlung von Beteiligungen am Falk-Zinsfonds eingereicht.

Wie bereits der Tagespresse zu entnehmen war, ist die Falk-Gruppe insolvent. Die seitens der Anleger in den Falk-Zins Fonds investierten Gelder dürften somit verloren sein.

Den von CLLB-Rechtsanwälte vertretenen Anlegern wurde der Falk-Zinsfonds als gleichwertige Alternative zum Sparbuch empfohlen.

Die Ausschüttungen in Höhe von 8% p.a, so die Anlageberater, seien garantiert. Verlustrisiken bestünden nicht.

Weiter wurde den Anlegern versichert, das investierte Kapital bereits nach einem Jahr, spätestens jedoch zwei Jahre nach Zeichnung vollständig zurück zu erhalten.

Die Tatsache, dass das eingesetzte Kapital nicht durch entsprechende Grundbucheintragungen gesichert war, wurde den Anlegern verschwiegen.

Das Landgericht Landshut hat nun mit Urteil vom 08.03.2006 erstmals einen Anlageberater zur vollständigen Rückabwicklung einer von ihm empfohlenen Beteiligung am Falk-Zinsfonds verurteilt. (Az.: 24 O 2958/05), da der Anlageberater nach den Feststellungen des Gerichts nicht vollständig über die Risiken der Beteiligung aufgeklärt hat.

Der Anlageberater wurde durch das Gericht verpflichtet, dem Anleger sein gesamtes investiertes Kapital zurückzuerstatten.

„Anleger, denen ihre Beteiligung am Falk-Zinsfonds ebenfalls über einen Anlageberater vermittelt wurde, sollten daher unbedingt prüfen lassen, ob auch ihnen Ansprüche auf Rückabwicklung gegen den Anlageberater zustehen“, so Rechtsanwalt Cocron von der Kanzlei CLLB-Rechtsanwälte in München. Da nicht alle Anlageberater über eine Haftpflichtversicherung verfügen, kann diesbezüglich im Einzelfall Eile geboten sein, da im Rahmen der Durchsetzung der Ansprüche das Prioritätsprinzip gilt.


Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Insolvenz-, Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht. Er hat umfangreiche forensische Erfahrung im Zusammenhang mit der Rückabwicklung von Investmentbeteiligungen, offenen und geschlossenen Fonds und sonstigen Kapitalanlagen, auch des grauen Kapitalmarkts.
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