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CLLB Rechtsanwälte informieren – Santander Vermögensverwaltungsfonds Kapitalprotekt P setzt Rücknahme der Anteile aus

München,
den 06.06.2012
– Die Krise der offenen Immobilenfonds zieht immer weitere
Kreise. Nun musste auch der Dachfonds Santander Vermögensverwaltungsfonds
Kapitalprotekt P (vormals SEB Kapitalprotekt) die Rücknahme der
Anteile aussetzen. Grund hierfür dürfte auch sein, dass die beiden Zielfonds
SEB Immoinvest und CS Euroreal sich in Auflösung befinden. Dies wirkt sich auch
auf den Dachfonds Santander Vermögensverwaltungsfonds Kapitalprotekt P aus.

Die Anleger können
nunmehr versuchen, die Fondsanteile zu verkaufen, was in der Regel nur mit
erheblichen Abschlägen möglich ist, oder die weitere, zeitlich schwer
überschaubare,  Entwicklung abwarten.

Anleger, die sich vollständig
schadlos halten möchten, sollten daher prüfen, ob ihnen nicht Ansprüche gegen
Dritte zustehen. Fondsinvestoren sind nicht rechtlos gestellt, insbesondere
wenn sie die Fondsanteile auf Beratung hin erworben haben, so Rechtsanwalt
Alexander Kainz von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Standorten in München
und Berlin, die bereits zahlreiche Fondsanleger rechtlich betreut. Nach
ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind die Anleger über die
Risiken des Anlageprodukts zutreffend und vollständig aufzuklären. Hierunter
fällt beispielweise der Hinweis auf mögliche Verlustrisiken, auf die Gefahr,
dass die Rücknahme der Anteile ausgesetzt wird oder auch auf die kick-backs.
Eine Hinweispflicht auf die versteckten Provisionen bejaht der
Bundesgerichtshof in den Fällen, in denen die Beratung von einem Mitarbeiter
einer Bank durchgeführt wird.

Wurde der Anleger
fehlerhaft oder unzureichend beraten, so kann er Schadenersatz von dem
Beratungsinstitut bzw. der Bank fordern. Hat der Anleger die Anteile an der
Börse verkauft, so wird die Differenz zwischen dem Einstandspreis und dem
Veräußerungserlös als Schaden geltend gemacht. Hält der Anleger die Anteile
noch, so fordert man die Erwerbskosten der Fondsanteile und bietet im Gegenzug
der Bank bzw. dem Beratungsinstitut die Fondsanteile an. In beiden Fällen kann
daneben noch ein entgangener Gewinn geltend gemacht werden.

Zu beachten ist die
Verjährung möglicher Schadenersatzansprüche, die unter gewissen Umständen schon
drei Jahre nach Erwerb der Fondsanteile eintritt. Anleger, die sich im
Zusammenhang mit Immobilienfonds falsch beraten fühlen, sollten sich daher an
eine auf Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei wenden, um mögliche Ansprüche
prüfen zu lassen.


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Über den Autor

Alexander Kainz hat langjährige forensische Erfahrungen vor allem bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung für Mandanten, die Aktien, Aktienfonds, Medienfonds, Schiffsfonds, offene und/ oder geschlossene Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds oder ähnliche Anlageprodukte erworben hatten.
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