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Falk Fonds 71 – CLLB-Rechtsanwälte auf der 4. außerordentlichen Gesellschafterversammlung in diesem Jahr am 29.06.2005 in München

CLLB-Rechtsanwälte haben für die von unserer Kanzlei vertretenen Mandanten des Falk Fonds 71 auf der außerordentlichen Gesellschafterversammlung am 29.06.2005 deren Stimmrecht ausgeübt.

Den Tagesordnungspunkt 1 (Stand der Sanierungsgespräche mit den Banken) wollte der Versammlungsleiter Herr Voß überspringen, um sogleich zu Tagesordnungspunkt 2, der zukünftigen Geschäftsführung des Fonds zu kommen. In diesem Rahmen bewarb sich die MAB Immobielien Asset Management GmbH iGr – als einziger Kandidat – um den Auftrag. Es wurde dargelegt, dass die Fondsverwaltung zusammen mit der Hausverwaltung statt bisher € 208.000,00 nunmehr € 270.000,00 kosten solle.

Dem Wunsch des Versammlungsleiters, Herrn Voß, nun unmittelbar die Abstimmung über die Auftragsvergabe an die MAB durchzuführen widersetzten wir uns. Die MAB wollte allen Ernstes ein Votum für einen Zwei – Jahres – Vertrag zu höheren Kosten als bisher, ohne dass den Gesellschaftern zuvor überhaupt die aktuelle wirtschaftliche Situation des Fonds vorgestellt worden wäre.

Nachdem der vorläufige Insolvenzverwalter ebenfalls zunächst die Abstimmung zugusten der von ihm unterstützten MAB durchdrücken wollte, nahm der Versammlungsleiter Herr Voß auf mehrmaligen Protest unter anderem des für die von CLLB-Rechtsanwälte vertretenen Gesellschafter anwesenden Rechtsanwalts Franz Braun zur wirtschaftlichen Situation des Falk Fonds Stellung.

Der Versammlungsleiter Herr Voß teilte mit: „Ich bin mir nicht sicher, ob es uns gelingt, bis Ende Juli die Überschuldung zu beseitigen.“

Trotz dieser katastrophalen wirtschaftlichen Situation des Fonds wurde die MAB GmbH für die kommenden zwei Jahre zur Geschäftsbesorgerin des Fonds gewählt.

Ferner hat die Gesellschafterversammlung beschlossen, den Kauf der Objekte in Berlin, Herten und Bielefeld daraufhin überprüfen zu lassen, ob hier aufgrund etwaiger Unregelmäßigkeiten gegebenenfalls Schadensersatzansprüche gegen die Fondsverantwortlichen geltend gemacht werden können.


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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