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Falk Fonds 71 fordert Ausschüttungen zurück. Anleger sollten prüfen lassen, ob sie dem Rückzahlungsverlangen Schadensersatzansprüche entgegenhalten können.

Mit Beschluss des Amtsgerichts München – Insolvenzgericht – vom 08.08.2005, Az. 1506 IN 2329/05 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Falk Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co. KG eröffnet.

Der Insolvenzverwalter Josef Nachmann hat die 1.343 Anleger des Falk Fonds 71 mit Schreiben vom 22.09.2006 zur Rückzahlung der ihnen zugeflossenen Ausschüttungen aufgefordert.

CLLB Rechtsanwälte halten diese Rückzahlungsaufforderung für äußerst bedenklich und raten betroffenen Anteilsinhabern dazu, das Rückforderungsbegehren des Insolvenzverwalters durch einen Rechtsanwalt prüfen zu lassen.

In vielen Fällen können geschädigte Anleger dem Rückforderungsverlangen u.U. auch Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung entgegenhalten, wenn sie seitens des die Beteiligung am Falk Fonds 71 vermittelnden Anlagevermittlers nicht darüber aufgeklärt wurden, dass das Risiko einer Rückforderung von Ausschüttungen besteht, soweit diese nicht aus erzielten Gewinnen herrühren. In den von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte vertretenen Fällen war kein einziger Anleger auf dieses Risiko hingewiesen worden.

Daneben können geschädigte Anleger Schadensersatzansprüche gegen die Anlageberater / Anlagevermittler geltend machen, soweit sie nicht ordnungsgemäß über die Risiken einer Beteiligung am Falk Fonds 71 (Totalverlustrisiko; fehlender Zweitmarkt; Risiko der Rückzahlung erhaltener Ausschüttungen) aufgeklärt wurden.

„Bestand zum Zeitpunkt der Beteiligungszeichnung eine Rechtsschutzversicherung, übernimmt diese regelmäßig – bis auf einen etwaigen versicherungsvertraglichen Selbstbehalt – die durch die Beauftragung eines Rechtsanwalts entstehenden Kosten“, so Rechtsanwalt Franz Braun von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte, der bereits eine Vielzahl geschädigter Anleger des Falk Fonds 71 vertritt.


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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