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Falk Fonds 76: ALLBANK zur vollständigen Rückabwicklung verurteilt

Ein von CLLB Rechtsanwälte vertretener Anleger des Falk Fonds 76 hat gegen die Rechtsnachfolger der ALLBANK Allgemeine Privatkunden AG ein Urteil erstritten, in dem die Bank dazu verurteilt wurde, dem Kläger alle für den Erwerb des Fonds aufgewendeten Mittel abzüglich erhaltener Ausschüttungen Zug um Zug gegen Übertragung des Fondsanteils zu erstatten.

Der Anleger hatte die zur sicheren Altersvorsorge gedachte Beteiligung teilweise über die ALLBANK finanziert, deren Rechtsnachfolgerin die zunächst die GE MONEY BANK GmbH war, jetzt ist es die Santander CONSUMER BANK AG. Später verlor der als sichere Investition angepriesene Falk Fonds 76 enorm an Wert. Der Anleger hat daraufhin im Jahre 2007 den 2002 geschlossenen Darlehensvertrag widerrufen. Dies war möglich, weil die ALLBANK eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet hat, die nicht den Anforderungen des Gesetzes genügt, wie der Bundesgerichtshof in einem anderen Fall entschieden hatte.

Nunmehr hat das OLG Celle bestätigt, dass das Urteil des Bundesgerichtshofs auch auf den vorliegenden Fall anzuwenden ist, weil der Wortlaut der Widerrufsbelehrung des Darlehensvertrages identisch ist. Der Anleger konnte sich so von seiner nahezu wertlos gewordenen Altersvorsorge lösen und muss insbesondere keine weiteren Darlehensraten mehr für den Erwerb der wertlosen Beteiligung mehr zahlen. Die bereits bezahlten Darlehensraten kann er erstattet verlangen, ebenso wie das neben dem Darlehen zur Finanzierung der Beteiligung aufgewendete Eigenkapital. Im Ergebnis steht der Anleger so, als hätte er die verlustbringende Beteiligung nie erworben und als hätte er nie ein Darlehen zu deren Finanzierung aufgenommen.

Rechtsanwalt Bombosch von CLLB Rechtsanwälte empfehlt allen Anlegern von Falk Fonds und anderen Kapitalanlagen, die diese über die ALLBANK oder eine andere Bank finanziert haben, von einem spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen, ob ihnen möglicherweise auch das Recht zusteht, den Darlehensvertrag zu widerrufen und sich so elegant und vor allen Dingen verlustfrei von einer Fehlinvestition zu befreien.


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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