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Falk Zinsfonds GbR im Urkundenprozess vom Landgericht München I zur Rückzahlung der Einlage verurteilt.

Mit Urkunden – Vorbehaltsurteil vom 17.08.2005, Az.: 10 O 2211/05, LG München I, hat das Landgericht München I die Falk Zinsfonds GbR zur Rückzahlung der vollen Einlage an den klagenden Anleger verurteilt.

Der Anleger hatte seine Beteiligung – wie mehrere von CLLB-Rechtsanwälte vertretene Anleger – letztes Jahr zum 31.12.2004 gekündigt. Die Kündigung wurde ihm von der Falk Capital AG mit den Worten bestätigt:

„Wir bestätigen hiermit Ihre Kündigung zum 31.12.2004. Wir werden zu diesem Termin Ihre Einlage in Höhe von ….zuzüglich Zinsen auf das benannte Konto überweisen.“

Das Gericht sah in dem Schreiben ein Schuldversprechen und gab dem Anleger im Urkundsverfahren Recht. Ob die Falk Zinsfonds GbR das Nachverfahren gegen das Urkundsurteil einleiten wird, bleibt abzuwarten.

CLLB-Rechtsanwälte wird in den kommenden Tagen für die von unserer Kanzlei vertretenen Anleger, die gleichlautende Schreiben der Falk Capital AG erhalten haben, ebenfalls Klageverfahren im Urkundsprozess gegen die Falk Zinsfonds GbR einleiten.


Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Insolvenz-, Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht. Er hat umfangreiche forensische Erfahrung im Zusammenhang mit der Rückabwicklung von Investmentbeteiligungen, offenen und geschlossenen Fonds und sonstigen Kapitalanlagen, auch des grauen Kapitalmarkts.
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