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CLLB Rechtsanwälte berichten: Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG wird aufgelöst

München, 13.02.2017 – Die Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG wird mit Wirkung zum 01.04.2017 aufgelöst. Was Anleger jetzt beachten sollten:

Alles zu Venture Plus auf einen Blick.

Laut Mitteilung von Seiten des Fonds, wurde bei der Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG am 31.01.2017 ein Auflösungsbeschluss gefasst. Dies hat eine Auflösung der Gesellschaft zum 01.04.2017 zur Folge. Begründet wurde die Fondauflösung damit, dass eine Fortführung der Gesellschaft nicht möglich und auch wirtschaftlich nicht sinnvoll sei.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine erforderliche Genehmigung nicht erteilt, obwohl versucht wurde, gesetzeskonforme Anlagebedingungen zur Gestattung bei dieser Aufsichtsbehörde einzureichen.

Für die Anleger hat dies weitreichende Folgen. Anleger dieses Fonds müssen, so Rechtsanwalt Alexander Kainz von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Standorten in München und Berlin, die bereits zahlreiche Anleger verschiedener Venture Plus Fonds vertritt, mit u.U. erheblichen Verlusten des investierten Kapitals rechnen.

So lies der Fonds auch mitteilen, dass er trotz des Auflösungsbeschlusses von den Anlegern die monatlichen Ratenzahlungen weiter einziehen wird. Bei Auflösung des Fonds macht es aus Sicht des Anlegers wirtschaftlich selbstverständlich wenig Sinn, weitere Einlagen zu leisten.

Betroffenen Anleger sollte daher grundsätzlich, so Rechtsanwalt Kainz weiter, eine Möglichkeit suchen, um eine Schadenskompensation zu erreichen bzw. um den Schaden zu begrenzen.

Die CLLB Rechtsanwälte vertreten beispielsweise die Ansicht, dass einem Ratensparer auch heute noch die Möglichkeit der Kündigung offen steht. Nach erfolgter, rechtswirksamer Kündigung müssen keine weiteren Ratenzahlungen geleistet werden.

Anlegern der Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG können Schadenersatzansprüche zustehen, die auf eine volle Rückabwicklung gerichtet sind.

Die CLLB Rechtsanwälte vertreten die Ansicht, dass der Verkaufsprospekt der Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG – wie unserer Auffassung nach auch die Prospekte der Vorgängerfonds, der V+ GmbH & Co. Fonds 1, 2, und 3 KG – fehlerhaft ist. Auf erkennbar vorhandene Prospektfehler muss z.B. ein Anlageberater aufmerksam machen. Auch der Gründungskommanditistin des Fonds obliegt grundsätzlich die Verpflichtung, die Anleger zutreffend aufzuklären. Die Gründungskommanditistin muss sich grundsätzlich sogar eine eventuell fehlerhafte Risikoaufklärung des Vermittlers zurechnen lassen.

Bei erfolgreicher Durchsetzung der Schadensersatzansprüche hat der Anleger – egal ob er seine Einlage mittels einer Einmalzahlung oder ratierlich geleistet hat – Anspruch auf Rückzahlung des gesamten eingesetzten Kapitals. Weiter besteht dann grundsätzlich ein Anspruch von allen weiteren Zahlungsverpflichtungen freigestellt zu werden. Im Gegenzug hat der Anleger selbstredend die Beteiligung auf den Anspruchsgegner zu übertragen

Gerade in der jetzigen Situation sollten Anleger, die in die Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG investiert haben und sich unsicher fühlen, anwaltlichen Rat einholen.


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Über den Autor

Alexander Kainz hat langjährige forensische Erfahrungen vor allem bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung für Mandanten, die Aktien, Aktienfonds, Medienfonds, Schiffsfonds, offene und/ oder geschlossene Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds oder ähnliche Anlageprodukte erworben hatten.
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