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Insolvenzgefahr auch beim Falk-Fonds 73

Die von den Gesellschaftern des Falk-Fonds 73 eingezahlten Sonderopfer haben offensichtlich nicht ausgereicht, eine Sanierung des Fonds durchzuführen. Der Falk-Fonds 73 steht vor der Liquidation.

Ende Januar wurden die Anleger der Fonds Beteiligungsgesellschaft 73 GmbH & Co. KG (Falk Fonds 73) von der Verwaltungsgesellschaft des Fonds zu einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung eingeladen. Der Grund für diese außordentliche Versammlung ist darin zu sehen, dass die eingezahlten Sonderopfer nicht ausgereicht haben, eine Sanierung des Fonds durchzuführen.

Die finanzierenden Banken haben ihre Darlehensforderungen zwischenzeitlich an die Credit Suisse verkauft. Nach Angaben der Fondsverwaltung möchte die neue Gläubigerin Ihre Forderungen so schnell wie möglich aus dem Verkauf der Immobilien befriedigen.

Um die drohende Insolvenz abzuwenden sollen nunmehr die Gesellschafter des Falk Fonds 73 dem Verkauf der Immobilien zustimmen und die Liquidation der Gesellschaft beschließen.

Damit steht fest, dass sich die Situation auch für die Anleger des Falk-Fonds 73 dramatisch verschärft. Anleger des Fonds, die noch nicht anwaltlich vertreten sind, sollten sich nach Auffassung der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte unbedingt fachkundig beraten lassen.


Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Insolvenz-, Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht. Er hat umfangreiche forensische Erfahrung im Zusammenhang mit der Rückabwicklung von Investmentbeteiligungen, offenen und geschlossenen Fonds und sonstigen Kapitalanlagen, auch des grauen Kapitalmarkts.
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