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IVG Euroselect Elf GmbH & Co KG (“Moorgate“) – 52. IFH geschlossener Immobilienfonds für Holland GmbH & Co KG – Sachsen Fonds Österreich VI GmbH & Co KG – CLLB Rechtsanwälte reichen Klage wegen fehlerhafter Anlageberatung ein

Berlin, 02.07.2012 – Ein deutsches Kreditinstitut hat im Jahre 2006 einer über 70 jährigen Rentnerin empfohlen, sich an mehreren geschlossenen Immobilienfonds zu beteiligen, dem IVG Euroselect Elf, dem 52. IFH Holland Fonds und dem Sachsenfonds Österreich VI. Rechtsanwalt Hendrik Bombosch von der auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Standorten in Berlin und München hält solche, auf lange Jahre konzipierten Beteiligungen für Rentner in vielen Fällen für völlig ungeeignet, da diese statistisch nicht mehr damit rechnen können, das eingesetzte Geld noch zu Lebzeiten ausgezahlt zu bekommen.

 

Die von CLLB Rechtsanwälte vertretene Anlegerin fühlt sich darüber hinaus auch nicht über die sonstigen mit der Kapitalanlage verbundenen Risiken richtig aufgeklärt. In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass Anleger, die mit geschlossenen Fonds nicht vertraut sind, in der Regel über das Totalverlustrisko und die fehlende jederzeitige Zugriffsmöglichkeit  auf das angelegte Geld aufgeklärt werden müssen.

 

Wird eine solche Kapitalanlage zudem von einer Bank vermittelt, muss diese im Falle einer Anlageberatung auch über die von ihr für die Vermittlung des Fondsanteils vereinnahmte Rückvergütungen aufklären. Hintergrund: nur wenn ein Anleger das eigene finanzielle Interesse der Bank an der Vermittlung eines Fondsanteils kennt, kann er bewerten, ob die Empfehlung für oder gegen eine bestimmte Kapitalanlage wirklich aus Anlegerinteressen heraus geschieht, oder aber ob die Empfehlung nicht vielmehr von eigenen finanziellen Interessen der Bank gesteuert ist.

 

Die von CLLB Rechtsanwälte vertretene Anlegerin hat sich entschieden, die Beratung der Bank gerichtlich prüfen zu lassen und eine Klage auf Schadensersatz beim Landgericht Bremen eingereicht. Rechtsanwalt Hendrik Bombosch weist darauf hin, dass die mit einer solchen Anspruchsdurchsetzung verbundenen Kosten oftmals von Rechtsschutzversicherungen übernommen werden.


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Über den Autor

Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz ist seit seiner Zulassung im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Er vertritt aktuell zahlreiche Mandanten im Großschadensfall VW (Abgas – Skandal). Daneben vertritt er insbesondere Anleger in Beratungshaftungsprozessen, insbesondere im Bereich Medienfonds, Leasingfonds, geschlossene Immobilien- und Schiffsfonds.
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