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MPC Indien 2 – Anleger beschweren sich über falsche Anlageberatung

CLLB Rechtsanwälte warnen, Verjährung könnte zum Jahresende eintreten

Berlin, 17.11.2017 – Zahlreiche Anleger beklagen sich über die Entwicklung des MPC Indien 2. Es stellt sich Frage, ob sie ihr verlorenes Geld noch retten können. Helfen könnte ihnen die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs.Nach ständiger BGH- Rechtsprechung muss ein Anleger zutreffend und vollständig über die Risiken eines Kapitalanlagemodells aufgeklärt werden, bevor er sich hieran beteiligt. Zudem ist es auch zwingend erforderlich, auf Provisionen in einer bestimmten Größenordnung hinzuweisen. Hohe Provisionen können die Rentierlichkeit der Anlage gefährden, da dieses Geld dann nicht mehr für die eigentliche Investition in den Erwerb von Immobilien zur Verfügung steht.

CLLB Rechtsanwälte empfehlen betroffenen Anlegern dringend, die Sach- und Rechtslage durch eine auf den Bereich des Kapitalmarktrechts spezialisierte Kanzlei prüfen zu lassen. Rechtsanwältin Manon Linz, von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte, erklärt: „Es können sich insbesondere Schadensersatzansprüche gegenüber Banken bzw. Beratern/Beratungsgesellschaften ergeben, wenn diese die Anleger vor Zeichnung nicht über alle mit der Beteiligung verbundenen Risiken aufgeklärt haben. Daneben muss ein Kreditinstitut über alle für die Vermittlung der Beteiligung vereinnahmten Gelder, sog. Kick-Backs, informieren.“

Dem Anleger sind bei erfolgreicher Durchsetzung seiner Ansprüche sämtliche Aufwendungen für den Erwerb unter Abzug erhaltener Ausschüttungen zu erstatten. Der verurteilte Berater hat den Anleger außerdem von etwaigen weiteren Forderungen der Fondsgesellschaft freizustellen und die entstandenen Rechtsanwaltskosten zu ersetzen. Im Gegenzug überträgt der Anleger ihm die Beteiligung.

 Verfügt ein Anleger über eine Rechtsschutzversicherung, so übernimmt diese in vielen Fällen die Kosten eines entsprechenden Vorgehens. Es empfiehlt sich daher in jedem Fall die Einholung eines anwaltlichen Rats.


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    Über den Autor

    Rechtsanwalt Steffen Liebl hat langjährige forensische Erfahrungen vor allem bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung für Mandanten, die Aktien, Aktienfonds, Medienfonds, Schiffsfonds, offene und/ oder geschlossene Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds, Inhaberschuldverschreibungen oder weitere Anlageprodukte erworben hatten.
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