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MAGELLAN: Schadensersatzansprüche für Anleger

München, den 28.06.2016: CLLB Rechtsanwälte prüfen Schadensersatzansprüche für Anleger der Container Investments der MAGELLAN Maritime Services.

 

Am 01.06.2016 wurde um 12.37 Uhr vor dem Amtsgericht Hamburg über die MAGELLAN Maritime Services GmbH das Insolvenzeröffnungsverfahren eingeleitet. Für die Anleger war dies völlig überraschend. Zwar hatte die Magellan zuvor über eine Stundung der Mietzahlungen informiert, Anzeichen für eine Insolvenz bestanden allerdings nicht.

 

So unerfreulich die Nachrichten für die Betroffenen daher sind, ist doch zugleich festzustellen, dass die Anleger keinesfalls chancenlos sind, was eine mögliche Wiedergutmachung ihres Schadens angeht. Neben einer etwaigen anteiligen Rückzahlung der Investitionssumme durch den Insolvenzverwalter kommen hierbei insbesondere Schadenersatzansprüche in Betracht.

 

„Wie uns zahlreiche Anleger inzwischen geschildert haben, wurde ihnen die Container als sichere Investitionsmöglichkeit empfohlen. Auf Risiken wurde demnach nicht ansatzweise hingewiesen“, so der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A., von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Büros in München und Berlin, die die Interessensgemeinschaft „Magellan-Geschädigte“ gegründet hat. „Dies ist auch nicht wirklich verwunderlich. Denn der Containerkauf galt lange Jahre als mehr oder weniger risikolose Kapitalanlage. Sofern die bestehenden Risiken von den Beratern überhaupt erkannt wurden, wurden sie oftmals konsequent als nur theoretisches Risiko verharmlost. Diese Vorgehensweise von Anlageberatern ist aber nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fehlerhaft und somit Schadensersatz begründend.“

 

Demnach müssen Anlageberater ausführlich und verständlich über die bestehenden Risiken für die Anleger aufklären. Kommen sie dieser Pflicht nicht oder nur eingeschränkt nach, machen sie sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes grundsätzlich schadensersatzpflichtig. In diesem Fall können die betroffenen Anleger nicht nur die Rückabwicklung ihrer Beteiligung und Auszahlung ihres Investitionsbetrages geltend machen, sondern darüber hinaus die Zinsen für eine ansonsten getätigte Alternativanlage beanspruchen.

 

Interessenten können sich kostenfrei in die Interessensgemeinschaft „Magellan-Geschädigte“ aufnehmen lassen.


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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