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Schiffsfonds in der Krise – Teil 5: Neue Hiobsbotschaften Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 25.01.2010 berichtet, gibt es neue Hiobsbotschaften für Anleger von Schiffsfonds.

Auch das Handelsblatt berichtete bereits letztes Jahr über die Ausmaße der Verluste. Dabei wissen viele Betroffene noch nicht einmal um die Problematik und wiegen sich weiterhin in Sicherheit. Denn aufgrund einer oftmals erfolgten Fehlberatung gehen viele Anleger davon aus, dass sie eine sichere Kapitalanlage gezeichnet haben, bei denen ihn nicht viel passieren könne. Zwar wurden in den letzten Monaten bei einigen Fonds die Ausschüttungen zurückgehalten, allerdings oftmals mit einem beschwichtigenden Hinweis der Fondsgesellschaft, dass dies kein Grund zur Sorge sei. Tatsächlich ist die Lage aber mehr als besorgniserregend. Denn bei den Schiffsfonds handelt es sich keineswegs um sichere und zur Altersvorsorge geeignete Kapitalanlagen. Vielmehr sind die Risiken beträchtlich und reichen von einer Pflicht, zusätzlich zu den bereits getätigten Einzahlungen noch Nachzahlungen zu leisten, bis hin zum Totalverlust. Gleichwohl stehen die Geschädigten nicht chancenlos da. Neben einem möglichen vorzeitigen Ausstieg aus der Beteiligung besteht für Anleger nämlich die weitere Möglichkeit, den ihnen entstandenen Schaden zu begrenzen, indem sie gegen Anlageberater vorgehen. „Dies gilt insbesondere dann, wenn die Anlageberater nicht über die den jeweiligen Schiffsfonds immanenten Risiken aufgeklärt haben“, so Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A., von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München und Berlin. „Auch die neue kick-back Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann hier von großem Vorteil sein. Denn oftmals haben die Anlageberater nicht auf die Innenprovisionen, die sie von der Fondsgesellschaft erhalten haben, hingewiesen. Dies allein kann bereits die Zahlung von Schadensersatz begründen.“ Rechtsanwalt Luber empfiehlt daher allen Betroffenen, mögliche Ansprüche anwaltlich prüfen zu lassen.


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Über den Autor

Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz ist seit seiner Zulassung im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Er vertritt aktuell zahlreiche Mandanten im Großschadensfall VW (Abgas – Skandal). Daneben vertritt er insbesondere Anleger in Beratungshaftungsprozessen, insbesondere im Bereich Medienfonds, Leasingfonds, geschlossene Immobilien- und Schiffsfonds.
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