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Südfinanz Holding AG: CLLB Rechtsanwälte schließen Vergleiche für Anleger

München, 5. Juli 2011 – Das Unternehmen Südfinanz Holding AG gab im Jahr 2008 Teilschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis 2015 und einer Verzinsung in Höhe von 9,00 % p.a. heraus. Insgesamt sollten Teilschuldverschreibungen i.H.v. € 25 Millionen Euro, aufgeteilt in 250 Tausend Stück mit einem Nennwert in Höhe von je 100,00 Euro, emittiert werden. Seit dem Zinstermin November 2010 kam es zu einer bis heute andauernden Verzögerung der Zinszahlung.

 

Nachdem die Südfinanz Holding AG trotz Zahlungsaufforderung durch die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte keine Zahlungen geleistet hatte, reichte die auf Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei für mehrere Dutzend Anleger Klage bei den Landgerichten München und Regensburg ein. Anfang Juni äußerte das Landgericht München I in einem der Verfahren gegen die Südfinanz Holding AG in einer vorläufigen Rechtsansicht, derzeit von einer Begründetheit der Klage auszugehen.

 

„Inzwischen haben wir für unsere Mandanten mehrere Vergleiche mit der Südfinanz Holding AG geschlossen“, so Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A., von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München und Berlin, die bereits zahlreiche Gläubiger der Teilschuldverschreibungen der Südfinanz Holding AG vertritt. Danach verpflichtet sich die Gesellschaft, zeitnah 80 % des Nominalbetrages der von dem Anleger gehaltenen Anleihe zu zahlen, Zug um Zug gegen Übertragung der Anleihe. Sollte dies der Südfinanz Holding bis zum vereinbarten Stichtag nicht gelingen, wird ein sofortiger Zahlungsanspruch in Höhe von 100 % des Nominalbetrages fällig.

 

„Sollte die Südfinanz Holding trotz Vergleichabschlusses nicht freiwillig zahlen, werden wir die Zwangsvollstreckung einleiten“, so Rechtsanwalt Luber, der den Gläubigern der Teilschuldverschreibungen der Südfinanz Holding AG rät, ihre Ansprüche von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen.

 


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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