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Südfinanz Holding AG zahlt Zinsen für Zinstermin Mai 2011 aus – CLLB Rechtsanwälte zuversichtlich hinsichtlich einer Einigung

München, 03. Mai 2011 Das Unternehmen Südfinanz Holding AG gab im Jahr 2008 Teilschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis 2015 und einer Verzinsung in Höhe von 9,00 % p.a. heraus. Insgesamt sollten Teilschuldverschreibungen i.H.v. € 25 Millionen Euro, aufgeteilt in 250 Tausend Stück mit einem Nennwert in Höhe von je 100,00 Euro, emittiert werden. Seit dem Zinstermin November 2010 kam es zu einer bis heute andauernden Verzögerung der Zinszahlung.

„Die Südfinanz Holding AG hat nun nach Mitteilung unserer Mandantschaft die Zinsen für den Fälligkeitstermin Mai 2011 ausbezahlt. Dies ist ein positives Zeichen hinsichtlich der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft“, so Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A., von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München und Berlin, die bereits zahlreiche Gläubiger der  Teilschuldverschreibungen der Südfinanz Holding AG vertritt. „Einschränkend ist zwar festzustellen, dass uns nicht bekannt ist, ob die Zinsen für alle Anleihegläubiger ausbezahlt wurden. Gleichwohl sind wir aufgrund weiterer neuer Informationen, die unserer Kanzlei vorliegen, zuversichtlich, dass die Angelegenheit für unsere Mandanten ein positives Ende findet.“

Rechtsanwalt Luber rät daher den Gläubigern der Teilschuldverschreibungen der Südfinanz Holding AG, ihre Ansprüche von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen. Für die Anleihegläubiger ist zu berücksichtigen, dass eine Kündigung der Anleihe nur bis zu dem Tag möglich ist, an dem die Südfinanz Holding die Zinsen ausbezahlt. „Rechtsanwalt Christian Luber weiter: „Da die Zinsen für November 2010 nach unserer Kenntnis immer noch nicht bezahlt wurden, ist eine Kündigung nach unserer Einschätzung weiterhin zulässig. Diese führt im Erfolgsfall dazu, dass die Gläubiger einen Rückzahlungsanspruch auf den von ihnen investierten Nominalbetrag der Anleihe erhalten“.


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    Über den Autor

    Rechtsanwalt István Cocron, B.A. studierte Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte an der LMU München. Seine derzeitigen Tätigkeitsschwerpunkte sind die Beratung und Vertretung von Verbrauchern in den Bereichen des Glücksspielrechts, DSGVO-Verfahren, Datenhacks, Crypto & Schadenersatzrecht. Herr Cocron ist seit mehreren Jahren auch im Fintech-Sektor tätig, insbesondere im Bereich der Neuen Technologien und dort den Themen Blockchain und Kryptowährungen. Herr Cocron verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied in mehreren Gläubigerausschüssen und nationalen und internationalen Anwaltsvereinigungen.

    Rechtsanwalt Cocron ist u.a. Mitglied in folgenden Interessenvertretungen:

    - Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen Anwaltvereins
    - Deutscher Anwaltverein
    - der Deutsch-Israelischen Juristenvereinigung
    - der Europäischen Anwaltsvereinigung
    - Fachverband für Glücksspielsucht FAGS
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