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ThomasLLoyd Fonds – Kanzlei CLLB reicht Klage gegen Anlageberater ein

München, 16.02.2020 – CLLB Rechtsanwälte hat für zwei Anleger von Thomas Lloyd Fonds Klage gegen deren Anlageberater eingereicht. Es geht dabei um eine behaupte fehlerhafte Anlageberatung im Zusammenhang mit der Fünften Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH & Co KG (im Folgenden: „CTI 9 D“) und der Zweiten Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH & Co KG (im Folgenden: „CTI Vario D“).

„Nach Auswertung von Unterlagen und den Schilderungen der Anleger sind wir der Meinung“, so Rechtsanwältin Nikola Breu von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte, „dass Schadensersatzansprüche gegen den Anlageberater bestehen, der seinen Kunden die Fonds empfohlen hat.“.

Nach Schilderung der Anleger war die Beratung fehlerhaft. So sind den Anlegern nach deren Vorbringen die ThomasLLoyd Fonds als sichere Anlage empfohlen worden. Weiter teilten die Anleger mit, dass im Rahmen des Beratungsgesprächs weder auf das Totalverlustrisiko, noch auf die hohe Weichkostenquote und die eingeschränkte Handelbarkeit hingewiesen worden sei. Die Zeitschrift „Finanztest“ von der Stiftung Warentest hatte drei Thomas Lloyds Fonds (CTI 9 D, CTI Vario D und CTI 5 D) im Oktober 2019 auch auf die Warnliste Geldanlagen gesetzt. Nach Ansicht von Finanztest beinhalten die Fonds sehr hohe Risiken und die Darstellung der Ergebnisse der Fonds erscheint kaum nachvollziehbar.

„Zudem“, so Rechtsanwältin Nikola Breu, „vertreten wir die Auffassung, dass die Verkaufsprospekte des CTI Vario D und CTI 9 D fehlerhaft sind.“. Auf erkennbar vorhandene Prospektfehler muss der Anlageberater den Anleger grundsätzlich hinweisen, ansonsten kann sich der Berater schadenersatzpflichtig machen.

Im Falle der erfolgreichen Durchsetzung der geltend gemachten Schadensersatzansprüche erhält der Anleger das gesamte eingesetzte Kapital zurück und wird von allen weiteren Zahlungsverpflichtungen freigestellt. Im Gegenzug ist die Beteiligung auf den Anlageberater zu übertragen.

CLLB Rechtsanwälte empfiehlt daher Anlegern der ThomasLLoyd Fonds, die sich schlecht beraten fühlen und/oder von dem Fonds trennen wollen, die Kontaktaufnahme zu einer spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei, um sich hinsichtlich möglicher Handlungsoptionen qualifizierten Rat einzuholen. Dies insbesondere deshalb, weil neben der Möglichkeit der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen auch die Möglichkeit der Kündigung bestehen kann. Dies dürfte vor allem für Ratenzahler interessant sein.

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