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Venture Plus Beratungs GmbH ist insolvent

München, 07.07.2017 – CLLB Rechtsanwälte übernimmt Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren für Anleger der Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG (V+4).

Eine weitere Schreckensmeldung ereilte kürzlich die Anleger des V+4. Mit Beschluss vom 19.06.2017 hat das Amtsgericht Köln das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Venture Plus Beratungs GmbH eröffnet. Diese Gesellschaft ist Rechtsnachfolgerin der Venture Plus AG und Gründungsgesellschafterin des V+4. Damit kommt beispielsweise eine Haftung der Venture Plus Beratungs GmbH für eventuell fehlerhafte Prospektangaben oder eventuell fehlerhafte Aufklärung des Anlegers über Risiken des V+4 in Betracht. Gemäß dem Eröffnungsbeschluss des Insolvenzgerichts müssen die Gläubiger und damit auch die Anleger ihre Forderungen bis zum 15.08.2017 zur Insolvenztabelle anmelden. Die Anmeldung ist Voraussetzung dafür, dass die geschädigten Anleger bei der Verteilung der Insolvenzmasse berücksichtigt werden können.

Die auf Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Büros und München und Berlin betreut bereits zahlreiche Anleger der diversen V+ Fonds und unterstützt auch Anleger des V+4 bei der Forderungsanmeldung sowie bei der Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen. So ist nach Auffassung der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte der Verkaufsprospekt des V+4 – wie im Übrigen auch die Prospekte der Vorgängerfonds, der V+ GmbH & Co. Fonds 1, 2, und 3 KG – fehlerhaft. Auf erkennbar vorhandene Prospektfehler müssen sowohl der Anlageberater als auch die Gründungsgesellschafterin des Fonds den Anleger hinweisen. Die Gründungsgesellschafterin muss sich grundsätzlich sogar eine eventuell fehlerhafte Risikoaufklärung des Vermittlers zurechnen lassen.

CLLB Rechtsanwälte rät daher Anlegern des V+4 vor Ablauf der Forderungsanmeldungsfrist juristischen Rat bei einer auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei einzuholen.

Darüber hinaus empfiehlt CLLB Rechtsanwälte generell sämtlichen Anlegern der verschiedenen V Plus Fonds (V+ GmbH & Co. Fonds 1, 2, und 3 KG und Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG), die sich schlecht beraten fühlen und/oder von dem Fonds trennen wollen, die Kontaktaufnahme zu einer spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei, um sich hinsichtlich möglicher Optionen zur Durchsetzung von Ansprüchen und auch im Hinblick auf einen Ausstieg aus dem Fonds beraten zu lassen. Neben der Möglichkeit der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen gegen die Anlageberater und Gründungsgesellschafter des Fonds kann auch die Möglichkeit der außerordentlichen Kündigung oder Stilllegung der Beteiligung bestehen. Dies dürfte vor allem für Ratenzahler interessant sein.


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Über den Autor

Alexander Kainz hat langjährige forensische Erfahrungen vor allem bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung für Mandanten, die Aktien, Aktienfonds, Medienfonds, Schiffsfonds, offene und/ oder geschlossene Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds oder ähnliche Anlageprodukte erworben hatten.
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