Hanseatische Fussbalkontor GmbH insolvent
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Hendrik Bombosch

Insolvenz der Hanseatisches Fußballkontor GmbH

Das Amtsgericht Schwerin eröffnete über das Vermögen der Hanseatisches Fußball Kontor GmbH das Insolvenzverfahren.

Fußball als lukrative Geldanlage: Für viele Anleger klang das nach einer interessanten Option. Renditen von bis zu knapp acht Prozent sollten die Anleger mit Fonds, Nachrangdarlehen, Genussrechten und einer Anleihe an der Hanseatisches Fußball Kontor GmbH (HFK) verdienen können. Sie warb damit, dass sich mit den Transferrechten an weitgehend noch unbekannten Fußball-Talenten gutes Geld verdienen lasse. Über spektakuläre Transfersummen bei Vereinswechseln von Topspielern berichten die Medien schließlich regelmäßig: der Fußball ist ein Millionengeschäft, wie auch offizielle und aktuelle Statistiken zeigen.

Beteiligung an nationalen und internationalen Fußballtalenten

Seit dem Gründungsjahr 2010 fokussierte sich die Hanseatisches Fußball Kontor GmbH auf Investitionen bei Vereinen durch Verträge über finanzielle Spieler Transferrechte. Die Idee in Transferrechte zu investieren werde seit Jahrzehnten in Südamerika gelebt, wie die GmbH auf Ihrer Website erklärt. Das Unternehmen hat sich auf die Entdeckung und Entwicklung von jungen Fußballtalenten konzentriert und beteiligt sich an Fußballvereinen national und international. Für die Investitionen erhielt die Hanseatisches Fußball Kontor GmbH im Wesentlichen finanzielle Spieler-Transferrechte von jungen, talentierten Spielern im Alter zwischen 18 und 23 Jahren.

Anleger der Hanseatisches Fußballkontor GmbH müssen mit hohen Verlusten ihrer Anlagegelder rechnen

Genau dies hat vermutlich das Interesse von zahlreichen Anlegern geweckt. Doch dem Unternehmen ist es nicht gelungen, seine Pläne erfolgreich in die Tat umzusetzen. Über dessen Vermögen hat das Amtsgericht Schwerin ein Insolvenzverfahren (580 IN 377/16) eröffnet. Anleger müssen nun mit hohen Verlusten ihrer Anlagegelder rechnen. Für sie stellt sich die Frage, welche rechtlichen Möglichkeiten sie haben, ihr Geld zu retten.

Nachrangdarlehen und Genussrechte in Schlussverteilung mutmaßlich als letztes berücksichtigt

Zunächst dürfte die Mehrheit von ihnen ihre Forderungen bereits beim Insolvenzverwalter angemeldet haben, der versuchen wird, das Beste für die Gläubiger herauszuholen. Erfahrungsgemäß kann bei den meisten Insolvenzverfahren jedoch allenfalls mit einer geringen Quote gerechnet werden, sodass die Anleger auf hohen Verlusten sitzen bleiben dürften. Dies könnte insbesondere für Anleger gelten, die in ein Nachrangdarlehen oder in Genussrechte investiert haben, da diese bei der Schlussverteilung im Insolvenzverfahren mutmaßlich als letzte berücksichtigt werden. Diese Anleger müssen dringend befürchten, leer auszugehen.

Anlageberater müssen Anleger vor Erwerb einer Kapitalanlage aufklären

Ein weiterer interessanter Ansatzpunkt kann sich aus einer Überprüfung der Anlageberatung ergeben, aufgrund derer die Kapitalanlage erworben wurde. Anlageberater müssen ihre Anleger vor Erwerb einer Kapitalanlage rechtzeitig, vollständig und verständlich über die mit einer Anlage verbundenen Risiken aufklären. Denn Anleger können nur in Kenntnis dieser Risiken eine abgewogene Anlageentscheidung treffen. Auch dürfen die Berater vorhandene Risiken nicht über Gebühr verharmlosen.

Anspruch auf Ersatz bei falscher Beratung

  • Sollten Risiken verschwiegen oder verharmlost worden sein, kommen Schadensersatzansprüche gegen die Anlageberater beziehungsweise die hinter ihnen stehenden Anlageberatungsgesellschaften in Betracht.
  • Derartige Ansprüche sind auf eine Rückabwicklung des Erwerbs der Kapitalanlage gerichtet.
  • Der Anleger hat einen Anspruch gegen den Berater auf Ersatz des verlorenen Geldes und überträgt diesem im Gegenzug die weitgehend wertlos gewordene Anlage.

Jetzt handeln und zur Insolvenz der HFK GmbH kostenfrei beraten lassen!

Rechtsanwalt Hendrik Bombosch von der auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Standorten in München und Berlin empfiehlt betroffenen Anlegern anwaltlich prüfen zu lassen, ob Erfolg versprechende Möglichkeiten zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen bestehen. In vielen Fällen übernehmen zudem bestehende Rechtsschutzversicherungen der Anleger die mit einer Anspruchsdurchsetzung verbundenen Kosten.

Wir unterstützen Sie bei Ihrem Anliegen!

Bei der Durchsetzung Ihrer Rechte ist die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte der zuverlässige Partner an Ihrer Seite, der auf mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Vertretung von Anlegern im Kapitalanlagerecht verweisen kann. Mit Standorten in München und Berlin sind CLLB Rechtsanwälte deutschlandweit vertreten und decken den gesamten deutschsprachigen Raum ab. Auch Anleger aus den Nachbarländern Österreich und der Schweiz sind bei der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte in guten Händen und werden kompetent vertreten.

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25. November 2016

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