Magellan Maritime Services 2 Insolvenz - Hafen mit Frachter
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Istvan Cocron

Insolvenz der MAGELLAN Maritime Services GmbH

CLLB hilft Ihnen bei der Durchsetzung und Wahrung Ihrer Rechte gegen die MAGELLAN Services GmbH. Wir prüfen Schadensersatzansprüche für Anleger der Container Investments.

Am 01.06.2016 um 12:37 Uhr wurde Rechtsanwalt Peter-Alexander Borchardt vor dem Amtsgericht Hamburg zum vorläufigen Insolvenzverwalter der MAGELLAN Maritime Serivces GmbH ernannt und das zugehörige Insolvenzeröffnungsverfahren eingeleitet (67c IN 237/16).

Wie MAGELLAN in einem Schreiben an seine Investoren mitteilte, wurde der Schritt notwendig, nachdem Verhandlungen mit potentiellen Kapitalgebern gescheitert sind.

Die MAGELLAN Maritime Services GmbH

Die Magellan-Gruppe ist seit knapp 25 Jahren im Containergeschäft unterwegs. Selbst bezeichnet man sich als einen der führenden Anbieter von neuen See-Containern aller Arten und Größen. Die jetzt insolvente Magellan Maritime Services GmbH hat hierbei seit 1995 knapp 250.000 Standard-Container vermietet. Anlegern wurden dabei Direktinvestments in ebendiese Schiffscontainer angeboten.

Anders als am grauen Kapitalmarkt üblich, haben die Anleger hier jedoch nicht in Fonds investiert, sondern direkt Container gekauft. Da es privaten Anlegern eher schwer möglich ist, diese Container wiederum eigenständig zu vermieten, versprach MAGELLAN ebendies für die Anleger vorzunehmen und die erworbenen Container an Reedereien zu einem guten Preis zu vermieten und diese Mieten dann an die Anleger auszuschütten.

Auf diversen Portalen werden Mietauszahlungen noch heute in Höhe von 11,85% p.a. angepriesen.

Nach fünf Jahren sollten die Container dann von MAGELLAN zurückgekauft werden.

Doch der Offshore-Containermarkt läuft schlecht

Überraschend ist die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für Spezialisten, wie CLLB Rechtsanwälte, nicht, da sich zahlreiche Schiffsfonds bereits seit Jahren in erheblichen Zahlungsschwierigkeiten befinden und die Auswirkungen auf den Containerverkehr nur eine Frage der Zeit waren.

Wie auch Stiftung Warentest am 16.05.2016 berichtete, geriet die Buss Investor Services GmbH, die ebenfalls Container vermarktet, ebenfalls erst kürzlich in die Bredouille.

Während die Buss-Unternehmensgruppe ihren Anlegern noch ein Restrukturierungskonzept vorgeschlagen hatte, müssen die die rund 9.000 Anleger, die bei dem Containerunternehmen MAGELLAN Direktinvestements Container gekauft haben, bereits um ihr Geld fürchten. Nach ersten Schätzungen sollen durch die Insolvenz ca. 350 – 400 Millionen Euro auf dem Spiel stehen.

Wie Stefan Loipfinger von investmentcheck.de berichtet, hat die Pleite jedoch noch andere Gründe: „Container-Direktinvestments sind dem Zeitalter des grauen Kapitalmarktes noch nicht entwachsen. Die Informationen für Investoren sind ein Skandal. Bei Gebrauchtcontainern wird häufig nicht einmal verraten, wie alt diese sind“, zudem befinden sich die Neucontainergeschäfte auf einem 13-Jahres-Tief, so Loipfinger auf seinem Blog.

Welche Möglichkeiten haben Anleger?

Auch wenn das Insolvenzverfahren möglicherweise für die Anleger zum Totalverlust führen sollte, stehen die Betroffenen nicht chancenlos dar. Für die Betroffenen sehen wir derzeit folgende Handlungsmöglichkeiten:

  1. Schadensersatzansprüche beim Anlageberater geltend machen

    „Dies gilt dann, wenn die Anlageberater ihren Aufklärungspflichten gegenüber den Anlegern nicht nachgekommen sind.“, so unser Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A., der auch bereits zahlreiche Schiffsfonds-Geschädigte bei uns vertritt. Anlageberatern kommen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes grundsätzlich erhebliche Informations- und Aufklärungspflichten zu. Dies bedeutet, dass Berater, die den betroffenen Anlegern die Beteiligung an den jeweiligen Containern empfohlen haben, ausführlich und verständlich über die bestehenden Risiken für die Anleger aufklären müssen. Kommen sie dieser Pflicht nicht oder nur eingeschränkt nach, machen sie sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes grundsätzlich schadensersatzpflichtig. In diesem Fall können die betroffenen Anleger nicht nur die Rückabwicklung ihrer Beteiligung und Auszahlung ihres Investitionsbetrages geltend machen, sondern darüber hinaus die Zinsen für eine ansonsten getätigte Alternativanlage beanspruchen. Vorliegend gibt es auch Indizien dafür, dass die Fehlerhaftigkeit der angewandten Emissionsprospekte gegeben sein könnte. Denn nach unserer Einschätzung liegen die dort kalkulierten Renditen deutlich über dem Marktdurchschnitt. Es besteht somit der berechtigte Zweifel, ob die Prospekte ausreichend plausibel waren.

  2. Fehlerhafte Widerrufsbelehrung prüfen lassen

    Wesentlich einfacher und dennoch zielführend könnte die Ihnen beim Kauf ausgehändigte Widerrufsbelehrung fehlerhaft und damit noch heute widerrufbar sein. Anleger sollten daher die Widerrufsbelehrung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht prüfen lassen.

  3. Teilnahme am Insolvenzverfahren prüfen lassen

    Ebenfalls prüfbar durch eine Fachkanzlei wie uns wäre die Teilnahme am Insolvenzverfahren, um dadurch Geld sichern zu lassen. Sprechen Sie uns darauf an!

  4. Containerverkauf?

    Da die Geschäfte der MAGELLAN vorerst weiterlaufen, macht es in Einzelfällen evtl. auch Sinn, den Container zu verkaufen.

Welche Handlungsmöglichkeit für Sie die Richtige ist, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Wichtig ist jedoch bereits heute die Kontaktaufnahme zu einer auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei, wie CLLB. CLLB Rechtsanwälte kann dabei auf zahlreiche Erfolge bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen zurückblicken.

Jetzt handeln und zur Insolvenz der MAGELLAN kostenfrei beraten lassen!

„Soweit Anleger bislang nicht gehandelt haben, sollten diese das umgehend machen.“, so Christian Luber, LL.M., M.A., Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht bei CLLB.

Bei der Durchsetzung Ihrer Rechte ist CLLB Rechtsanwälte der zuverlässige Partner an Ihrer Seite, der auf mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Vertretung von Mandanten im Kapitalanlagerecht verweisen kann. Mit Kanzleien in München, Berlin und Hamburg ist CLLB Rechtsanwälte deutschlandweit gut aufgestellt und deckt den gesamten deutschsprachigen Raum ab. Auch Anleger aus den Nachbarländern Österreich und der Schweiz sind bei CLLB Rechtsanwälte in guten Händen und werden kompetent vertreten. Die wohl größte Expertise besitzt die Kanzlei im Bereich der Schiffsfonds.

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Was können Sie außerdem tun?

1. Interessensgemeinschaft „MAGELLAN“

Wir bilden derzeit eine Interessensgemeinschaft, der Sie sich kostenfrei jederzeit anschließen können. So können wir uns mit mehreren Geschädigten verbinden und uns gemeinsam für Ihre Rechte einsetzen. Bei Interesse nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Die Interessensgemeinschaft ist für Sie mit keinerlei Kosten verbunden.

2. Schadensersatzansprüche geltend machen

Wie bereits im Text angedeutet, ist ein weiterer Ansatzpunkt für Geschädigte, dass bei einer eventuellen Falschberatung durch Vermittler Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können. Wenn auch Ihnen der Emissionsprospekt mit rund 100 Seiten Umfang erst im Beratungsgespräch oder danach übergeben wurden, ist dies nach eindeutiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu spät. Inwieweit eine Falschberatung tatsächlich vorliegt, muss individuell geprüft werden und wird gerne von uns übernommen.
15. August 2017

Ihr Ansprechpartner

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
Kommunizieren Sie mit ihm ganz so, wie Sie sich am besten aufgehoben fühlen:
+49 (0)30 / 288 789 6-0
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Aktuelle Beiträge zur Insolvenz der MAGELLAN Maritime Services GmbH

MAGELLAN: Schadensersatzansprüche für Anleger

29.06.2016 | Themen:
Christian Luber 29.06.2016 15. August 2017

München, den 28.06.2016: CLLB Rechtsanwälte prüfen Schadensersatzansprüche für Anleger der Container Investments der MAGELLAN Maritime Services.   Am 01.06.2016 wurde um 12.37 Uhr vor dem Amtsgericht Hamburg über die MAGELLAN Maritime Services GmbH das Insolvenzeröffnungsverfahren eingeleitet. Für die Anleger war dies völlig überraschend. Zwar hatte die Magellan zuvor über eine Stundung der Mietzahlungen informiert, Anzeichen […]

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