P&R Container Insolvenz
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Franz Braun

Insolvenz der P&R-Container-Verwaltungsgesellschaften

Mit einer Mitteilung über ihre Website machte die P&R-Gruppe klar: Drei P&R Container-Verwaltungsgesellschaften stellen den Insolvenzantrag.
Betroffene Anleger sollten sich nun schnellstmöglich um Rechtsbeistand bemühen, um Ihre Verträge zu kündigen oder Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Auf einen Blick – diese drei Verwaltungsgesellschaften der P&R-Gruppe sind betroffen:

  • P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH
  • P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH
  • P&R Container Leasing GmbH

Die oben genannten drei Gesellschaften haben jeweils am 15.03.2018 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht München gestellt. Dieser wird durch den bestellten Rechtsanwalt Dr. jur. Michael Jaffé als Insolvenzverwalter vertreten.

Keinen Insolvenzantrag gestellt haben die P&R Transport-Container GmbH sowie die weiteren Gesellschaften der P&R Gruppe.

Was Sie als Anleger tun können?

  • Bereiten Sie sich auf die Anmeldungen Ihrer Ansprüche im Insolvenzverfahren vor.
  • Halten Sie die Unterlagen der offenen Verträge bereit.
  • Holen Sie sich ggf. anwaltlichen Rat, welche Ansprüche wie anzumelden sind

Außerdem: Verschaffen Sie sich einen Überblick über ihr Anlageportfolio nach möglichen weiteren Investments, die von einer möglichen Insolvenz bedroht sein könnten. Auch hier könnten Ansprüche aufgrund fehlerhafter Beratung bestehen.

Wer ist die P&R Gruppe (P&R AG)

Die P&R Gruppe (P&R AG) besteht aus mehreren Gesellschaften und wurde im Jahr 1975 mit dem Ziel gegründet, Finanzierungsbedarfe für Transport-Unternehmen, Reedereien, im Allgemeinen gesprochen für die Logistik-Industrie, durch private Finanzierungsmodelle zu decken. Sprich: privaten Anlegern Investments in Transport-Unternehmen anzubieten. Die P&R Gruppe bezeichnet sich selbst als Marktführer in ihrem Segment mit einem Gesamtvolumen von 1,25 Mio. Containereinheiten bei über 50.000 Anlegern.

Das Modell der „Container als Kapitalanlagen“

Logistik-Unternehmen aus der Transport-Branche, Reedereien oder Schifffahrtsgesellschaften finanzieren Ihre Unternehmen bzw. Container-Auslastung durch privates Kapital. Die Anleger investieren in die Erweiterung der Containerflotte oder in das sog. Replacement, also das Ersetzen alter Container durch neue. Das Investitionsmodell basiert auf starken Marktentwicklungen. Diese äußern sich durch den konstanten Wachstum in der Anzahl an Waren, die durch Container transportiert werden. Laut Beratungsagenturen sowie diversen Instituten soll sich der Containerumschlag angeblich weltweit weiter positiv entwickeln.

P&R Container – Was ist konkret passiert?

Chronologie der Ereignisse

19. März 2018: Das Amtsgericht München eröffnet das vorläufige Insolvenzverfahren für folgende Gesellschaften:

  • P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs GmbH
  • P&R Container Leasing GmbH
  • P&R Gebraucht-Container Vertriebs- und Verwaltungs GmbH

15. März 2018: Die drei o.g. Gesellschaften stellen den Insolvenzantrag

8. März 2018: Stiftung Warentest berichtet davon, dass die P&R Gruppe, ihres Zeichen größter Anbieter von Container-Direktinvestments, am 07.03.2018 den Vertrieb eingestellt hat.

Feb/März 2018: Anleger berichten davon, dass Zahlungen der P&R-Gruppe ausgeblieben sind

3,5 Milliarden Euro der P&R-Anleger stehen in der Gefährdung

Insgesamt haben über 50.000 Anleger den P&R Gesellschaften Ihr Geld anvertraut, das nun im Feuer steht. Es droht einer der größten Anlageskandale im Container-Investment Geschäft. Dies hatte sich bereits in den letzten Tagen angedeutet. Zahlungsverzögerungen sind eingetreten und der Vertrieb für aktuelle Produkte wurde eingestellt.

P&R Container – Wie geht es weiter?

Zuerst einmal werden die vorläufigen Insolvenzverwalter die Situation bei P&R Container analysieren und entscheiden, wie es weitergehen könnten. Eine Prüfung, ob die Unternehmen fortgeführt werden können oder Container verkauft werden steht derzeit im Raum. Sollte jedoch ein reguläres Insolvenzverfahren eröffnet werden, können die Anleger und Investoren ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden. Was allerdings am Ende für sie übrig bleibt, steht in den Sternen.

Prüfung von Schadensersatzansprüchen als Alternative

Die erfahrenen CLLB-Rechtsanwälte kennen solche Fälle zu Genüge. Trotz Insolvenzverfahren müssen Anleger mit hohen Verlusten rechnen. Die Erfahrung zeigt, dass nicht davon ausgegangen werden kann, dass die Insolvenzmasse ausreicht, um alle Gläubiger auszuzahlen. Als Alternative könnten möglicherweise Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.

Container-Direktinvestments gelten als hochriskante Anlagen. Berater und Anlagenvermittler müssen Anleger über bestehende Risiken, die weit mehr als nur der Totalverlust des Geldes darstellen können, umfassend aufklären. Falls dies nicht in ausreichendem Maße geschehen ist, kann Anspruch auf Schadensersatz bestehen.

Diese Ansprüche haben CLLB Rechtsanwälte bereits in vielen Großverfahren und Fällen erfolgreich durchsetzen können.

Das Debakel hatte sich bereits abgezeichnet

Bereits am 08.03.2018 berichtete die Stiftung Warentest davon, dass der Vertrieb der aktuellsten P&R Investment-Angebote bis auf weiteres eingestellt werde. Als Grund wurde sehr salopp ein „aktueller Anlass“ angegeben, der viele Anleger verunsicherte und für die vielen Investoren sehr überraschend kam.
Konkret waren die Angebote Nr. 5005 sowie 6005, beides Investments für Privatanleger, die Summen im sechsstelligen Bereich investieren möchten, betroffen.
Schon 2017 hatte Finanztest ein weiteres Angebot der P&R Gruppe (Angebot Nr. 5004) als mangelhaft bewertet und in ausführlichen Berichten vor Container-Investments gewarnt.

Anleger der P&R Container erhielten im Frühjahr ihre Auszahlungen nicht

In diversen Publikationen und Foren im Internet sprechen Anleger bereits seit Wochen davon, dass fällige Auszahlungen von P&R nicht getätigt wurden und auf sich warten ließen. Die P&R Gruppe selbst sprach davon, dass es zu Verzögerungen kommen könnte, die Zahlungen aber im März nachgeholt würden. Nun ist das vorläufige Insolvenzverfahren das Resultat der Ereignisse und den Anlegern droht der Verlust Ihres gesamten Investments.

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9. April 2018

Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwalt Franz Braun ist ein Spezialist in Kapitalmarkt- und Gesellschaftsrecht. Zu den wichtigsten Fällen, an denen er beteiligt war, gehörten Premiere/Sky, Griechenland und Porsche/VW.
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