header-banner

Schlag gegen Krypto Betrüger / Internationale Bande ausgehoben

CLLB Rechtsanwälte vertreten Geschädigte

München, Berlin 18.11.2022 – Mit fingierten Krypto-Geschäften soll eine internationale Bande hunderttausende Anleger geschädigt und schätzungsweise 2,4 Milliarden Euro erbeutet haben. Die spanische Polizei hat in Zusammenarbeit mit deutschen und weiteren europäischen Behörden den Betrügerring nach mehrjährigen Ermittlungen zerschlagen.

Es handelt sich um eine der weitreichendsten und beispiellosesten Ermittlungen, die bisher im Bereich Cyberbetrug und Cyberkriminalität durchgeführt wurde. Die Täter agierten aus Callcentern, welche u.a. in Ländern wie Albanien, Georgien, Nordmazedonien, Andorra oder der Ukraine verteilt waren.

Der Ursprung des Falles ging auf das Jahr 2018 zurück, als eine ältere Dame den Betrug in Höhe von mehr als 800.000 Euro meldete. Seit Beginn der Ermittlungen entdeckten die Behörden mehr als hundert Webseiten, die von der untersuchten kriminellen Organisation kontrolliert werden.

Die Anfangsinvestition belief sich meist auf € 250,00. Den Opfern, welchen vermeintliche Vorteile durch Softwareanwendungen angeboten und entsprechende Gewinnentwicklungen simuliert wurden, entwickelten Vertrauen in die vermeintlichen Finanzberater. Oftmals verschafften sich die Täter Zugriff auf die Computer der Geschädigten.

In strafrechtlicher Hinsicht geht es bei dieser Form der Cyberkriminalität um Betrug (§ 263 StGB), um Geldwäsche (§ 261 StGB) und um das Ausspähen von Daten (§ 202a StGB). In zivilrechtlicher Hinsicht schulden die Täter in der Regel Schadensersatz wegen der Verletzung von drittschützenden Normen (§ 823 Abs. 2 BGB).

Dies sind positiven Neuigkeiten für die geschädigten Opfer, welche erneut hoffen können, ihr Ersparnisse zurückzuerhalten. CLLB Rechtsanwälte haben Kontakt mit den Ermittlungsbehörden aufgenommen und vertreten erste Mandanten. Ziel ist es, die Gelder nachzuverfolgen und sicherzustellen.


Haben Sie Fragen zum Fall?

    Name *

    E-Mail-Adresse *

    Telefonnummer

    Nachricht *

    Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiere diese.

    Diese Seite ist durch das Google reCAPTCHA vor Spam-Anfragen geschützt. Es gelten die Google Datenschutzrichtlinie und Nutzungsbedingungen.


    Über den Autor

    Rechtsanwalt István Cocron, B.A. studierte Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte an der LMU München. Seine derzeitigen Tätigkeitsschwerpunkte sind die Beratung und Vertretung von Verbrauchern in den Bereichen des Glücksspielrechts, DSGVO-Verfahren, Datenhacks, Crypto & Schadenersatzrecht. Herr Cocron ist seit mehreren Jahren auch im Fintech-Sektor tätig, insbesondere im Bereich der Neuen Technologien und dort den Themen Blockchain und Kryptowährungen. Herr Cocron verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied in mehreren Gläubigerausschüssen und nationalen und internationalen Anwaltsvereinigungen.

    Rechtsanwalt Cocron ist u.a. Mitglied in folgenden Interessenvertretungen:

    - Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen Anwaltvereins
    - Deutscher Anwaltverein
    - der Deutsch-Israelischen Juristenvereinigung
    - der Europäischen Anwaltsvereinigung
    - Fachverband für Glücksspielsucht FAGS
    030 / 288 789 60
    030 / 288 789 620

      Kostenfreie Beratung sichern
      Beantworten Sie nur 3 kurze Fragen und sichern Sie sich unsere kostenfreie und unverbindliche Beratung zu Ihrer persönlichen Situation.

      Bei welchen Anbietern haben Sie gespielt?

      Bitte tragen Sie alle Casinos mit Komma getrennt ein.

      Weiter
      Kostenfreie Beratung sichern

      Wie viel Geld haben Sie in den letzten 8 Jahren verloren?

      Weiter
      Kostenfreie Beratung sichern

      Mit welchem/welchen Spielernamen sind Sie auf den Online-Casinos aktiv?

      Weiter
      Das war’s schon
      Hinterlassen Sie in den folgenden Feldern nun noch Ihre Kontaktdaten, damit wir Sie zu Ihrem Fall näher beraten können. Einer unserer Anwälte wird sich daraufhin innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen per Mail oder Telefon melden. Hierfür entstehen Ihnen selbstverständlich keinerlei Kosten.



      close-link