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Versicherungsrecht

Wir beraten Sie gerne zu folgenden Versicherungsarten:

 

I. Versicherungszweige

Versicherungen übernehmen vielfältige Lebensrisiken sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Versicherungsverträge können hierbei nach Art des versicherten Risikos in Personenversicherungen und Sachversicherungen unterschieden werden.

Personenversicherungen, zu denen Lebensversicherungen, Krankenversicherungen und Unfallversicherungen gehören, sichern das Risiko, das in der Person des Versicherungsnehmers besteht, ab.

Hingegen wird bei Sachversicherungen nicht der Versicherungsnehmer, sondern bestimmte, in dessen Eigentum stehende Sachen gegen Beschädigung, Zerstörung oder Verlust versichert. Hierzu gehören insbesondere, aber nicht abschließend, Haftpflichtversicherungen, Hausratversicherungen, Gebäudefeuerversicherungen und Tierversicherungen.

II. Beteiligte des Versicherungsvertrages

Die Beteiligten des Versicherungsvertrages sind die Versicherungsgesellschaft, der Versicherungsnehmer, die versicherte Person und der Bezugsberechtigte.

1. Versicherungsgesellschaft

Die Versicherungsgesellschaft bietet dem Versicherungsnehmer Versicherungsschutz. Zum Betreiben des Versicherungsgeschäfts ist die Versicherungsgesellschaft zwingend als Aktiengesellschaft, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit oder als öffentlich-rechtliche Körperschaft bzw. Anstalt zu gründen und benötigt die Genehmigung der Versicherungsaufsicht. Aufgrund des Grundsatzes der Spartentrennung wird diese für Lebensversicherungsgesellschaften nur dann erteilt, wenn sie nicht zugleich Krankenversicherungen anbieten (und vice versa).

2. Versicherungsnehmer

Der Versicherungsnehmer schließt den Versicherungsvertrag mit der Versicherungsgesellschaft. Neben zahlreichen weiteren Obliegenheiten hat er insbesondere die Verpflichtung, die Versicherungsprämie rechtzeitig zu bezahlen.

3. Versicherte Person

Versicherte Person ist diejenige, bei der der Risikoeintritt zur Leistung der vereinbarten Versicherungssumme führt. Die Versicherung für fremde Rechnung gemäß § 43 VVG führt dazu, dass nicht mehr der Versicherungsnehmer, sondern die versicherte Person die Leistung von der Versicherung verlangen kann. Die Verfügungsmacht steht allerdings weiterhin dem Versicherungsnehmer zu, sodass nur dieser berechtigt ist, den Anspruch geltend zu machen. Allerdings muss er die erhaltene Versicherungssumme im Anschluss an den Versicherten weiterleiten.