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Steffen Liebl

Rückruf von Kupferspiralen der Tomed GmbH – Rechtliche Hilfe für Frauenarzt-Praxen

Aufgrund fehlerhafter Kupferspiralen des Hertellers Eurogine, drohen Frauenarzt-Praxen nun ein Imageschaden und hohe Zusatzkosten. Wir zeigen Ihnen, was Sie als Frauenärztin bzw. Frauenarzt dagegen tun können.

Was ist passiert?

Viele Frauen vertrauen auf sogenannte Kupferspiralen, auch Intrauterinpessare (IUP), zur Schwangerschaftsverhütung, die sie bei ihrem Frauenarzt einsetzen lassen. Ein Hersteller von Kupferspiralen ist Eurogine, der über die deutsche Tomed GmbH die Kupferspiralen in Deutschland vertreibt. Bereits 2018 wurden Frauenarzt-Praxen darüber informiert, dass die Seitenarme bestimmter IUP unbemerkt brechen können. Es erfolgte ein Rückruf der betroffenen Modelle (siehe Infokasten).

Abbildung einer Kupferspirale Intrauterinpessare (IUP)

Neue Brisanz erlangte das Thema im Herbst 2019, als der Hersteller darauf hinwies, dass die Seitenarme auch ohne Manipulation, also ohne den Versuch der Entfernung des IUP, brechen können. Dadurch hat sich das Risiko für die Patientinnen enorm verschärft.

Bei diesen Kupferspiralen können die Seitenarme brechen
  • Ancora 375 Cu Normal
  • Ancora 375 Ag Normal
  • Ancora 250 CU Mini
  • Novaplus
  • Gold T

Bundesinstitut fordert Praxisbehandlung

Aufgrund der akuten Gefahr hält es das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Rahmen seiner Risikobewertung nun nicht mehr für ausreichend, nur die Frauenärzte über die Möglichkeit eines Bruchs des Seitenarme zu informieren. Vielmehr sollten die Frauenarzt-Praxen ihre betroffenen Patientinnen aktiv in die Praxis bestellen, um sie über das bestehende Risiko aufzuklären, die korrekte Lage des IUP zu prüfen und die individuell beste medizinische Entscheidung zu treffen. Dementsprechend empfiehlt das BfArM auch den Trägerinnen der betroffenen Spiralen ihren Gynäkologen aufzusuchen.

Was der Fall für Frauenarzt-Praxen bedeutet

Frauenarzt-Praxen, die Ihren Patientinnen eine der betroffenen Kupferspiralen eingesetzt haben, wurden vom BfArM am 20.12.2019 aufgefordert, Ihre Patientinnen aktiv in die Praxis einzubestellen und über den negativen Sachverhalt der Kupferspirale zu informieren. Viele Frauenarztpraxen haben sich aufgrund des bereits bei den Patientinnen eingetretenen Vertrauensverlustes entschieden, die notwendigen medizinischen Maßnahmen den Patientinnen gegenüber kostenfrei zu erbringen.

Für Frauenarzt-Praxen bedeutet der IUP-Fall in der Regel konkret

  • ein Vertrauensverlust in die Praxis und ggf. ein Imageschaden
  • ein erhöhter Arbeitsaufwand durch die Zusatzuntersuchungen, bei denen die fehlerhaften IUP entfernt werden
  • hohe zusätzliche Eigenkosten beim Einsetzen einer neuen und fehlerhaften kostenfreien IUP

CLLB vertritt bereits erste Praxen

Wir sind der Auffassung, dass der Hersteller Eurogine bzw. die Tomed GmbH betroffene Frauenarzt-Praxen entsprechend entschädigen muss. Aufgrund der fehlerhaften Kupferspiralen bleiben Frauenarzt-Praxen auf hohen Selbstkosten sitzen, die bei einer ordnungsgemäßen Verarbeitung der IUP nicht entstanden wären. Hinzu kommt der oben erwähnte Reputationsverlust.

Daher kann es unserer Ansicht nach nicht sein, dass die Ärzte auf ihren Kosten sitzenbleiben. Wir haben deshalb mit Schreiben vom 23.01.2020 im Namen einer Frauenarztpraxis aus München die Lieferantin Tomed GmbH aufgefordert, die Kosten für die notwendigen Behandlungen zu übernehmen und den Schaden zu ersetzen. Ein Aufforderungsschreiben für eine weitere Praxis wurde zwischenzeitlich ebenfalls versandt.

Auch Frauenarzt-Praxen, die noch nicht abschließend darüber entscheiden haben, wie sie mit diesem Sachverhalt umgehen, können sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

Sie sind von dem Fall ebenfalls betroffen und wünschen eine rechtliche Einschätzung? Dann kontaktieren Sie uns.

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7. Februar 2020

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Rechtsanwalt Steffen Liebl hat langjährige forensische Erfahrungen vor allem bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung für Mandanten, die Aktien, Aktienfonds, Medienfonds, Schiffsfonds, offene und/ oder geschlossene Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds, Inhaberschuldverschreibungen oder weitere Anlageprodukte erworben hatten.
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