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Franz Braun

MBB Clean Energy AG: Anleger erhält Geld zurück

Seit 2014 bangen Anleger des Wind- und Solarinvestors MBB Clean Energy AG um ihre Investition. Nun hat ein Anleger kürzlich den gesamten Investitionsbetrag von einer beteiligten Bank erstattet bekommen.

Die vermeintliche Erfolgsgeschichte wirkte auf Anleger verlockend

Das Startup MBB Clean Energy AG wurde im Jahr 2012 laut der Frankfurter Allgemeinen mit dem Ziel gegründet, unter Vorstand Eckhart Misera 300 Millionen Euro für Investitionen in Solar- und Windenergie zu sammeln. Diese vermeintliche Erfolgsgeschichte und das vergleichsweise gute BBB-Ranking lockte viele Anleger an. Jedoch wurde schnell der Vorwurf laut, dass das Emissionsvolumen weit geringer war als versprochen. Laut dem manager magazin wurden in die Berechnung des Emissionsvolumens Anleger miteinbezogen, die in Wirklichkeit kein Geld an die MBB Clean Energy AG zahlten.

Versäumnis der Offenlegungspflicht der MBB Clean Energy AG erregt Skepsis

Laut dem Handelsblatt legte die MBB Clean Energy bereits den im Februar 2012 fälligen Halbjahresbericht nicht vor und beließ somit seine Anleger im Dunkeln. Aufgrund dieser fehlenden Offenlegung der Geschäftszahlen, ist laut der Frankfurter Allgemeinen unklar, ob die MBB Clean Energy AG jemals Erträge jeglicher Art eingefahren hat.

Zu weiterer Skepsis führte die Tatsache, dass der insolvente Windpark-Entwickler Windreich einer der Mitbegründer der MBB Clean Energy AG war. Unter anderem gegen dessen früheren Chef, Willi Balz, hatte die Staatsanwaltschaft laut der Wirtschaftswoche Ermittlungen wegen des Verdachts auf Bilanzmanipulation und Insolvenzverschleppung eingeleitet. Bei der Gläubigerversammlung im Februar forderten die Anlagegläubiger nach Bericht des Handelsblatts von Windreich insgesamt € 366 Millionen zurück.

MBB Clean Energy AG zahlte seit 2014 Zinsen nicht aus

Anfang Mai 2014 hätte der Wind- und Solarinvestor MBB Clean Energy AG, laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die erste Zinszahlung von 6,25 % aus seiner unternehmenseigenen Anleihe leisten müssen. Die Anleihegläubiger warteten jedoch vergeblich auf den Zahlungseingang. Die Anleihe belief sich auf 72 Millionen Euro und bereits beim ersten Fälligkeitstag kam die versprochene Zinszahlung nicht. Stattdessen soll nach Pressemitteilungen der für die Anleger bestimmte Zinsbetrag auf ein Treuhandkonto geflossen sein. Der Grund für die nicht erfolgte Auszahlung sollen laut der Frankfurter Allgemeinen „unberechtigte Investoren“ gewesen sein, die ursprünglich auf Zinszahlungen der MBB Clean Energy AG verzichten wollten, diese aber schließlich doch einforderten. Anschließend erklärte die MBB Clean Energy AG die Anleihe aufgrund einer fehlenden Unterschrift auf der Globalurkunde für ungültig.

Marktmanipulation bei MBB Clean Energy AG

Aufgrund dieser Vorgeschichte und Vorkommnisse bei der MBB Clean Energy AG kam der Verdacht auf Marktmanipulation aufgrund irreführender Angaben auf, woraufhin sich laut des manager magazins die Finanzaufsicht Bafin im Mai 2014 bei diesem Fall einschaltet

Bereits im August 2014 gab Franz Braun der CLLB Rechtsanwälte dazu folgendes Statement für das manager magazin ab: „Wenn MBB Clean Energy weniger Geld eingesammelt hat als öffentlich mitgeteilt und dazu einen Teil der Anleger still und heimlich andere Konditionen offerierte, dann greift hier Prospekthaftung.“ Bereits zu diesem Zeitpunkt vertrat die CLLB Rechtsanwälte mehrere MBB Clean Energy Investoren.

Versprechung von Reparaturmaßnahmen wurde nicht gehalten

Im Oktober 2014 weckte die MBB Clean Energy AG laut der Frankfurter Allgemeinen wieder Hoffnungen bei ihren Anlegern, indem sie Reparaturmaßnahmen an der Anleihe ankündigten. Diese mussten jedoch vorzeitig abgebrochen werden, als im April 2015, Eckhart Misera als Vorstand abgelöst wurde. Neue Zinszahlungen, die in diesem Zeitraum fällig wurden, konnten abermals nicht an die Anleger ausbezahlt werden. Stattdessen wurde ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet.

Anleger warten immer noch auf die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Anleger der MBB Clean Energy AG warten immer noch auf die endgültige Eröffnung des Insolvenzverfahrens, nachdem das vorläufige Insolvenzverfahren laut dem Finanzbericht 2015 der Deutsche Börse Group bereits im letzten Jahr angeordnet wurde. Dennoch bestehen nach Auffassung der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte realistische Aussichten dafür, dass die Anleiheinhaber die für ihre Wertpapiere gezahlten Beträge wiedersehen, wie auch der erste Erfolg zeigt. Denn neben MBB kommen auch weitere Schuldner, insbesondere Banken, in Betracht.

Versäumnisurteil des Landgerichts München gegen die MBB Clean Energy AG

Das Landgericht München I erließ im Juni 2015 ein Versäumnisurteil gegen die MBB Clean Energy AG und verurteilte sie zur Zahlung von € 587.434,93 an einen von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte vertretenen Mandanten. Die Kanzlei vertritt bereits eine Vielzahl von Anleihegläubiger der MBB gegen unterschiedliche Anspruchsgegner.

CLLB rechnet mit weiteren positiven Ergebnissen in diesem Jahr

„Mittlerweile sind bereits einige Klageverfahren gegen beteiligte Banken eingeleitet worden.“ Braun rechnet noch in diesem Jahr mit weiteren positiven Ergebnissen. Er hatte bereits letztes Jahr mehrfach darauf hingewiesen, dass er durchaus optimistisch ist, dass die Anleger im Ergebnis keinen vollständigen Zahlungsausfall erleiden müssen.

Rechtsanwalt Braun rät betroffenen Anlegern deshalb, sich an einen spezialisierten Anwalt zu wenden und die juristischen Möglichkeiten für eine Rückführung des investierten Kapitals prüfen zu lassen.

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Bei der Durchsetzung Ihrer Rechte ist die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte der zuverlässige Partner an Ihrer Seite, der auf mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Vertretung von Mandanten im Kapitalanlagerecht verweisen kann. Mit Standorten in München und Berlin sind CLLB Rechtsanwälte deutschlandweit gut aufgestellt und decken den gesamten deutschsprachigen Raum ab. Auch Anleger aus den Nachbarländern Österreich und der Schweiz sind bei der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte in guten Händen und werden kompetent vertreten.

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10. Juli 2017

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