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Alexander Kainz

Versicherungsrecht

Versicherungen übernehmen vielfältige Lebensrisiken sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Versicherungsverträge können hierbei nach Art des versicherten Risikos in Personenversicherungen und Sachversicherungen unterschieden werden.
Personenversicherungen, zu denen Lebensversicherungen, Krankenversicherungen und Unfallversicherungen gehören, sichern das Risiko, das in der Person des Versicherungsnehmers besteht, ab.
Hingegen wird bei Sachversicherungen nicht der Versicherungsnehmer, sondern bestimmte, in dessen Eigentum stehende Sachen gegen Beschädigung, Zerstörung oder Verlust versichert. Hierzu gehören insbesondere, aber nicht abschließend, Haftpflichtversicherungen, Hausratversicherungen, Gebäudefeuerversicherungen und Tierversicherungen.

Kompetenzportfolio im Bereich des Versicherungsrechts

Widerrufsrecht

Sie haben eine Versicherung mit hohen Prämien abgeschlossen? Möglicherweise können Sie sich mit Hilfe des Widerrufsrechts auch viele Jahre nach Abschluss der Versicherung von einem Versicherungsvertrag mit hohen Prämien ohne Berechnung einer Vorfälligkeitsentschädigung lösen und den Vertrag zu aktuellen, in der Regel deutlich günstigeren Konditionen weiterführen. Wir vertreten betroffene Anleger: bundesweit!
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Schuldverschreibungen

Schuldverschreibungen sind in Wertpapieren verbriefte Rechte auf Rückzahlung des investierten Kapitals zu einem bestimmten Zeitpunkt. Üblicherweise werden auch Zinszahlungsansprüche, die während der Laufzeit bestehen, verbrieft. Schuldverschreibungen lassen sich nach den jeweiligen Emittenten kategorisieren, z.B. als Unternehmensanleihen, Staatsanleihen und so genannte Mittelstandsanleihen.
Wir vertreten unsere Mandanten bundesweit:
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Private Krankenversicherung

Was ist die Private Krankenversicherung?

Die private Krankenversicherung sichert die Personen in Deutschland ab, die nicht in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind. Es besteht demnach ein Versicherungszwang für die Absicherung gegen Krankheit.
Neben der Krankheitskostenversicherung, die die Aufwendungen für medizinisch notwendige Heilbehandlungen wegen Krankheit oder Unfallfolgen einschließlich Schwangerschaft deckt, werden bei der Privaten Krankenversicherung auch Zusatzversicherungen wie die Krankenhaustagegeldversicherung und die Krankentageversicherung sowie die Reisekrankenversicherung angeboten.
Bei der Krankheitskostenversicherung ist der Versicherer verpflichtet, die Aufwendungen für medizinisch notwendige Heilbehandlung wegen Krankheit oder Unfallfolgen sowie für ambulante Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten zu erstatten.
Bei der Krankenhaustagegeldversicherung ist der Versicherer verpflichtet, bei medizinisch notwendiger stationärer Heilbehandlung das vereinbarte Krankenhaustagegeld zu leisten.
Bei der Krankentagegeldversicherung ist der Versicherer verpflichtet, den als Folge von Krankheit oder Unfall durch Arbeitsunfähigkeit verursachten Verdienstausfall durch das vereinbarte Krankentagegeld zu ersetzen.
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Berufsunfähigkeitsversicherung

Was sind die Voraussetzungen für die Leistungspflicht der Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung übernimmt Zahlungen an den Versicherungsnehmer für den Fall der Berufsunfähigkeit. Berufsunfähig ist, wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf infolge von Krankheit oder Körperverletzung ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben kann.
Als Beruf gilt jede auf Dauer angelegte Tätigkeit, die der Schaffung oder Erhaltung der Lebensgrundlage dient.
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Kostenübernahme bei Augenoperationen (Augenlasern / Linsentausch)

Viele Privaten Krankenversicherungen lehnen die Übernahme von Erstattungen im Bereich der Augenoperationen grundsätzlich ab. Jedoch sprechen mehrere Urteile von Amtsgerichten, Landgerichten bis hin zu Oberlandesgerichten für eine ebensolche Erstattung bei Patienten von Privaten Krankenversicherungen
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Sonstige Versicherungsthemen

Grundlagenwissen. Beteiligte des Versicherungsvertrages

Die Beteiligten des Versicherungsvertrages sind die Versicherungsgesellschaft, der Versicherungsnehmer, die versicherte Person und der Bezugsberechtigte.

1. Versicherungsgesellschaft

Die Versicherungsgesellschaft bietet dem Versicherungsnehmer Versicherungsschutz. Zum Betreiben des Versicherungsgeschäfts ist die Versicherungsgesellschaft zwingend als Aktiengesellschaft, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit oder als öffentlich-rechtliche Körperschaft bzw. Anstalt zu gründen und benötigt die Genehmigung der Versicherungsaufsicht. Aufgrund des Grundsatzes der Spartentrennung wird diese für Lebensversicherungsgesellschaften nur dann erteilt, wenn sie nicht zugleich Krankenversicherungen anbieten (und vice versa).

2. Versicherungsnehmer

Der Versicherungsnehmer schließt den Versicherungsvertrag mit der Versicherungsgesellschaft. Neben zahlreichen weiteren Obliegenheiten hat er insbesondere die Verpflichtung, die Versicherungsprämie rechtzeitig zu bezahlen.

3. Versicherte Person

Versicherte Person ist diejenige, bei der der Risikoeintritt zur Leistung der vereinbarten Versicherungssumme führt. Die Versicherung für fremde Rechnung gemäß § 43 VVG führt dazu, dass nicht mehr der Versicherungsnehmer, sondern die versicherte Person die Leistung von der Versicherung verlangen kann. Die Verfügungsmacht steht allerdings weiterhin dem Versicherungsnehmer zu, sodass nur dieser berechtigt ist, den Anspruch geltend zu machen. Allerdings muss er die erhaltene Versicherungssumme im Anschluss an den Versicherten weiterleiten.

Direktlinks zu wichtigen Versicherungs-Fällen:

25. April 2017

Ihr Ansprechpartner

Alexander Kainz hat langjährige forensische Erfahrungen vor allem bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung für Mandanten, die Aktien, Aktienfonds, Medienfonds, Schiffsfonds, offene und/ oder geschlossene Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds oder ähnliche Anlageprodukte erworben hatten.
+49 (0)89 / 552 999-50
+49 (0)89 / 552 999-90