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Christoph Schneider

Schadensersatz bei Dr. Peters DS-Fonds 129 Flugzeugfonds IV

CLLB hilft Ihnen bei der Prüfung und Durchsetzung Ihrer Schadensersatzansprüche aufgrund der Nichtverlängerung des Leasingvertrages der Singapur Airlines

Viele Anleger vertrauten einerseits auf die renommierte Dr. Peters Group, die bereits auf mehr als 35 Jahre Emissionserfahrung zurückblicken kann, sowie andererseits auf die positiven Prognosen für die Luftfahrt als Wachstumsbranche und beteiligten sich am Dr. Peters DS-Fonds 129. Nach einer Meldung des manager magazin online vom 15.09.2016, wird Singapore Airlines den Leasingvertrag des Airbus A380 jedoch nicht weiter verlängern. Anleger müssen daher möglicherweise um ihre Einlage bangen.

Und nicht nur Anleger des DS-Fonds 129 könnten von dieser Problematik betroffen sein. Insgesamt vermarktet die Dr. Peters Group neun Flugzeugfonds und bei allen drohen sukzessive die Leasingverträge auszulaufen, während die Fluggesellschaften keine Einblicke in ihre Entscheidungen bieten.

Die Anleger müssen sich nun eventuell auf finanzielle Verluste gefasst machen. Nehmen Sie diese jedoch nicht einfach hin, sondern lassen Sie prüfen, ob Ihnen z.B. durch Fehler in der Beratung Schadensersatzansprüche zustehen.

Dr. Peters DS-Fonds 129 Flugzeugfonds IV als scheinbar rentable Anlage

Mit einem Gesamtvolumen von über 200 Millionen US-Dollar galt der DS-Fonds im Jahr 2008 als lukrative Anlagemöglichkeit aufgrund der positiven Prognosen für die Luftfahrt. Laut diesen sollte sich die Anzahl der Passagiere bis 2025 nahezu verdoppeln, was die Nachfrage nach Großraumflugzeugen wie dem A380 für den internationalen Langstreckenverkehr positiv beeinflussen sollte. Aus diesem Grund beteiligten sich rund 2.600 Anleger mit einer Mindestanlagesumme von 20.000 US-Dollar am Dr. Peters DS-Fonds 129.

Nicht nur die Dr. Peters Group sorgte mit ihrem renommierten Namen im Emissionsbereich für ein grundlegendes Vertrauen in die Anlage, sondern ebenfalls die Bekanntheit und Bonität der Singapur Airlines, die den Airbus A380 vorläufig für 10 Jahre leaste. Eine derart lange Fondslaufzeit lockte die Anleger zudem, die sich in einer gut kalkulierten und rentablen Anlage wähnten. Bis heute erhielten die Anleger des betroffenen Fonds Rückflüsse in Höhe von 60 Prozent, die weitere Sachlage ist jedoch unklar. Was die Suche nach neuen Geschäftspartnern und die Zukunft des Fonds betrifft, hält sich die Dr. Peters Gruppe zum Bedauern ihrer Anleger bedeckt.

Risiko durch lange Fondslaufzeiten mit einer kürzeren Leasingdauer

Die geplante Laufzeit für den Dr. Peters DS-Fonds 129 von 17 Jahren klang für die Anleger vielversprechend. Die Tatsache, dass der Leasingvertrag mit Singapore Airlines für den A380 jedoch nur auf 10 Jahre geschlossen und lediglich eine Option auf Verlängerung eingeräumt wurde, barg allerdings von Anfang an nicht unerhebliche Risiken. Vielen Anlegern war dieses Risiko nicht bewusst. Nach Informationen des manager magazin online wurde bereits Ende 2015 von Seiten des Managements von Dr. Peters versucht, einen Ersatzmieter für den betroffenen A380 zu finden. Bisher jedoch ohne Erfolg.

Sinkende Nachfrage nach Großraumflugzeugen verschärft das Problem

Da die Nachfrage nach Großraumflugzeugen dieses Typs jedoch, entgegen der positiven Prognosen, enorm zurückgegangen ist, ergeben sich Schwierigkeiten, Nachmieter oder Käufer für den A380 zu finden. Das wirkt sich in erster Linie auf die Verhandlungspreise und in letzter Konsequenz auf die Anleger des Dr. Peters DS-Fonds 129 aus. Es ist daher ungewiss, ob die geplanten Ausschüttungen an die Anleger noch ausgezahlt werden können.

Mindestens 25.000 Anleger könnten von der Nicht-Verlängerung betroffen sein

Neben dem Dr. Peters DS-Fonds 129 haben noch acht weitere Fonds von Dr. Peters den Airbus A380 im Portfolio. Neben Singapore Airlines ist auch die Air France Leasingpartner. Doch auch diese Leasingverträge laufen sukzessive aus. Drei dieser Verträge stehen bereits zur Diskussion. Somit könnte dieses Problem in absehbarer Zeit bi zu 25.000 Anleger betreffen.

Rückerstattung des Kapitaleinsatzes bei fehlerhafter Anlageberatung

Doch Anleger müssen sich mit dieser Situation nicht einfach abfinden. Falls dem Erwerb der Beteiligung eine fehlerhafte Beratung vorangegangen war, kommen grundsätzlich Rückerstattungsansprüche in Betracht. Die Wahrscheinlichkeit einer Fehlberatung ist hoch, wie bereits einige Anleger verlauten ließen. So wurden nach unseren Erkenntnissen die geschlossenen Fonds oftmals als sichere Anlagen angepriesen, während es sich tatsächlich um unternehmerische Kapitalanlagen handelt, mit dem Risiko des Totalverslusts des eingesetzten Kapitals. Anleger hätten weiter darüber aufgeklärt werden müssen, dass kein geregelter Zweitmarkt besteht, so dass die Anteile nicht einfach weiter verkauft werden können. Wurden diese Risiken nicht rechtzeitig, vollständig und verständlich erklärt, hat der Anleger gute Chancen auf Ansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung.

Liegt eine fehlerhafte Beratung vor, kommen grundsätzlich Schadensersatzansprüche in Betracht. Diese sind darauf gerichtet, die Anleger so zu stellen, als hätten sie die Beteiligung nie erworben. Sie erhalten ihr eingesetztes Kapital abzüglich der Ausschüttungen zurück. Zudem sind sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten zu erstatten.

Schadensersatzansprüche gegen Banken?

Sofern eine Bank  die Anlageberatung durchgeführt hat, war die Bank dazu verpflichtet, etwaige Kick-back Zahlungen offenzulegen. Kick-back Zahlungen sind verdeckte Rückvergütungen, die die beteiligten Banken von den Fondsgesellschaften erhielten. Wurde versäumt, über den damit verbundenen Interessenkonflikt aufzuklären, können auch aus diesem Grund Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.

Auf einen Blick – Stehen Ihnen möglicherweise ebenfalls Schadenersatzansprüche zu?

  1. Wurden Sie aus Ihrer Sicht, vollständig und verständlich über die Risiekn des Dr. Peters DS-Fonds 129 aufgeklärt?
  2. Wurden Ihnen etwaige Kick-back Zahlungen seitens der Banken offengelegt?
  • Wenn Sie eine der beiden Fragen mit nein beantworten oder Zweifel haben, dann wenden Sie sich umgehend an einen spezialisierten Rechtsanwalt. Er kann Ihnen helfen, Ihre finanziellen Verluste durch Rückerstattungen und Schadensersatzzahlungen schnellstmöglich abzufangen!

Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie bei Ihrem Anliegen!

Bei der Durchsetzung Ihrer Rechte ist die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte der zuverlässige Partner an Ihrer Seite, der auf mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Vertretung von Anlegern im Kapitalanlagerecht verweisen kann. Mit Standorten in München und Berlin sind CLLB Rechtsanwälte deutschlandweit vertreten und decken den gesamten deutschsprachigen Raum ab. Auch Anleger aus den Nachbarländern Österreich und der Schweiz sind bei der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte in guten Händen und werden kompetent vertreten.

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21. Oktober 2016

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Rechtsanwalt Christoph Schneider ist seit seiner Zulassung im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Aktuell vertritt er zahlreiche Mandanten, die den Widerruf ihrer Willenserklärung auf Abschluss eines Darlehensvertrages erklärt haben oder dem Vertragsschluss ihres Versicherungsvertrages widersprochen haben.
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