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Quick Check

Die Beantwortung nachfolgender Fragestellung soll Ihnen einen ersten Anhaltspunkt geben, ob bei Ihnen Schadenersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung in Betracht kommen können.

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Nach der Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs gilt Folgendes:
Tritt ein Anlageinteressent an einen Berater oder der Anlageberater an einen Kunden heran, um über die Anlage eines Geldbetrages beraten zu werden bzw. zu beraten, so wird das darin liegende Angebot zum Abschluss eines Beratungsvertrages stillschweigend durch die Aufnahme des Beratungsgesprächs angenommen (vgl. BGH NJW 1993, S. 2433; sog. „Bond-Entscheidung“).
Ein Berater hat bei der Anlageberatung den – ggf. zu erfragenden – Wissensstand des Kunden über Anlagegeschäfte der vorgesehenen Art und dessen Risikobereitschaft zu berücksichtigen („anlegergerechte Beratung“); das von ihm dann noch empfohlene Objekt muss diesen Kriterien Rechnung tragen („objektgerechte Beratung“).
Im Rahmen der objektgerechten Beratung müssen Sie grundsätzlich auch über das Verlustrisiko bis hin zu einem Totalverlust, die fehlende bzw. eingeschränkte Fungibilität (Handelbarkeit) der Beteiligung sowie über das Rückforderungsrisiko von Ausschüttungen, sofern sich diese als gewinnunabhängige Entnahmen flossen, aufgeklärt werden. Wurde auf eines oder mehrere dieser Risiken nicht hingewiesen, so steht Ihnen grundsätzlich ein Schadenersatzanspruch zu, sofern Ihnen diese Risiken nicht anderweitig bekannt waren.

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20. Juni 2016