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Amazon Prime Video – Schadensersatz für Käufer von Filmen?

CLLB Rechtsanwälte vertritt Kunden gegenüber Amazon

München, Berlin 22.07.2021 Amazon Nutzer können käuflich erworbene Filme nicht außerhalb der Amazon Plattform zum unbeschränkten und privaten Filmkonsum downloaden. CLLB Rechtsanwälte nimmt daher für ihre Mandanten Amazon auf Erfüllung seiner kaufvertraglichen Verpflichtung zur Eigentumsübertragung in Anspruch.

Online Streamingdienste erfreuen sich immer größer Beliebtheit.  Ein bekannter Streamingdienst ist dabei Amazon Prime Video, welcher mit der Möglichkeit wirbt, dass neben dem Online Streaming im Wege der zeitlich beschränkten Leihe, Filme auch vollständig käuflich erworben werden können. Die Preisunterschiede zwischen Leihe und Kauf sind dabei erheblich.

Aktuell können Amazon Nutzer jedoch auch käuflich erworbene Filme nur über die Amazon Plattform anschauen. Ein Download auf ein eigenes – von Amazon nicht kontrolliertes – Speichermedium ist dagegen nicht möglich. Ebenso ist es nicht möglich, die käuflich erworbenen Filme außerhalb des Amazon Systems zu genießen. Daher sehen sich viele Verbraucher nicht nur in ihrem unbeobachteten, privaten Filmkonsum, sondern auch in ihren Eigentumsrechten eingeschränkt.

CLLB Rechtsanwälte vertritt derzeit Kunden von Amazon, die der Auffassung sind, dass Amazon aufgrund des Kaufs der Filme vertraglich verpflichtet ist, den Nutzern die erworbenen Filme zu einer von Amazon Prime unabhängigen und vollständigen Nutzung zur Verfügung zu stellen.

Soweit der Kunde von Amazon sich für den käuflichen Erwerb eines Films entscheidet, erfüllt nach Auffassung von CLLB nur die Möglichkeit des Herunterladens der Filme auf ein frei wählbares Speichermedium, den gesetzlich nach § 433 BGB begründeten Anspruch auf Erwerb des Volleigentums nach § 985 BGB.

Betroffene Verbraucher müssen nach Auffassung von CLLB ihre käuflich erworbenen Filme jederzeit auch offline anschauen können und dürfen nicht verpflichtet werden, bei der Nutzung ihrer Filme auf das Netzwerk von Amazon Video beschränkt zu werden. Auch möchte nicht jeder Eigentümer eines Films, dass Amazon erfährt, wann und wie oft der Nutzer die in seinem Eigentum stehenden Filme schaut und dass diese Erkenntnisse für weitere Marketingmaßnahmen genutzt und ggf. sogar verkauft werden.

CLLB Rechtsanwälte machen daher im Namen der von ihnen vertretenen Verbraucher gegenüber Amazon Ansprüche auf Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Kaufvertrag geltend. Sollte Amazon nicht in der Lage sein, dem Kunden das Volleigentum an den erworbenen Filmen zu verschaffen, könnten weitere Schadens- und Minderungsansprüche bestehen, die derzeit ebenfalls geprüft und rechtlich bewertet werden.

CLLB Rechtsanwälte verfolgt die weitere Entwicklung und wird berichten.


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    Über den Autor

    István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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