header-banner

Amtsgericht Hamburg eröffnet das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Deutschen Vermögensfonds I

Insolvenz des Deutschen Vermögensfonds – Anlegern droht Totalverlust des eingesetzten Kapitals

Laut Mitteilung des Amtsgerichts Hamburg wurde über das Vermögen des MSF Master Star Fund Deutsche Vermögensfonds I das Insolvenzverfahren eröffnet.

Der MSF Master Star Fund Deutsche Vermögensfonds I war in die Schlagzeilen geraten, weil die Fondsgesellschaft nach Auskunft der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unerlaubt Bankgeschäfte betrieb und deshalb von der BaFin geschlossen wurde. Diese Entscheidung wurde mittlerweile vom Verwaltungsgericht Frankfurt am Main bestätigt. Die Entscheidung kann per Telefon oder per eMail bei CLLB Rechtsanwälte angefordert werden.

Die Schließung des Fonds schlug insbesondere deshalb hohe Wellen, weil prominente Persönlichkeiten wie der ehemalige Verteidigungsminister Prof. Dr. Rupert Scholz oder der ehemalige Berliner Schulsenator Walter Rasch für den Fonds geworben hatten und Posten in dessen Gremien besetzten.

Den von der Fondsgesellschaft eingesammelten Anlegergeldern in Höhe von ca. 43 Mio. Euro stehen nach derzeitigen Erkenntnissen lediglich Vermögenswerte in Höhe von 5,3 Mio. Euro gegenüber, die im Rahmen des Insolvenzverfahrens an die Anleger ausgeschüttet werden können.

Dr. Henning Leitz, Partner der auf Wirtschafts- und Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei CLLB Rechtsanwälte rät allen betroffenen Anlegern zu einem unverzüglichen Handeln. Infolge der Insolvenz der Fondsgesellschaft könne der Anleger vermutlich nur mit einer relativ bescheidenen Insolvenzquote rechnen.

„Schadenersatz in voller Höhe können die geschädigten Anleger auch gegenüber den handelnden Personen, wie Herrn Senator a.D. Walter Rasch oder gegen Prospektverantwortliche wie den ehemaligen Bundesverteidigungsminister Herrn Prof. Dr. Rupert Scholz persönlich geltend machen“, so Dr. Henning Leitz weiter.

Dr. Henning Leitz rät den Anlegern darüber hinaus Schadenersatzansprüche gegen die Anlagevermittler prüfen zu lassen.

Auch Anlagevermittler haben nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs die Kapitalanlage auf Plausibilität hin zu überprüfen und die Kunden richtig und vollständig, insbesondere über die Risiken einer derartigen Beteiligung, aufzuklären. Kommen sie dieser Pflicht nicht nach, sind die Vermittler verpflichtet, den Anlegern den daraus entstandenen Schaden in voller Höhe zu ersetzen.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz und Rechtsanwalt Alexander Kainz von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte gerne zur Verfügung.


Haben Sie Fragen zum Fall?

Name *

E-Mail-Adresse *

Telefonnummer

Nachricht *

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiere diese.

Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
+49 (0)30 / 288 789 6-0
+49 (0)30 / 288 789-620