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Anleger der Grünewerte Wertzins 2 GmbH obsiegt auch in der zweiten Instanz. OLG München bestätigt Zahlungsverpflichtung.

München, 11.09.2018 – Wie die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München und Berlin meldet, hat das Oberlandesgericht München die Berufung der Grünewerte Wertzins 2 GmbH gegen ein Urteil des Landgerichts München I zurückgewiesen.Bereits im Januar und im April 2018 konnte die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte vermelden, dass das Landgericht München I die Grünewerte Wertzins 2 GmbH jeweils zur Rückzahlung der Anlagebeträge nebst Zinsen verurteilt hat. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte hat ihre Klagen darauf gestützt, dass die „qualifizierte Nachrangklausel“ in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Grünewerte Wertzins 2 GmbH nicht wirksam in die Verträge mit einbezogen worden sind.

Zur Erinnerung: Die von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte vertretenen Anleger hatten jeweils eine als „Wertzins Plus 1 Tranche 2016“ bezeichnete Anlage bei der Grünewerte Wertzins 2 GmbH gezeichnet. Zwischen den Parteien war zunächst eine Rückzahlung von 110 % des valutierten Anlagebetrages zum 31.12.2016 vereinbart.

Die Grünewerte Wertzins 2 GmbH berief sich nach dem Fälligkeitszeitpunkt jedoch auf eine sogenannte „qualifizierte Nachrangklausel“, welche jedoch nach Auffassung der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte nicht wirksam in die Verträge einbezogen wurde.

Nachdem das Landgericht München I nunmehr mit den Urteilen aus Januar und April 2018 diese Auffassung bestätigt hat, legte die Grünewerte Wertzins 2 GmbH Berufung zum Oberlandesgericht München ein.

Das Oberlandesgericht hat die erste Berufung nunmehr zurückgewiesen und das erstinstanzliche Urteil bestätigt.

„Die Ausführungen des OLG München bestätigen unseren Rechtsstandpunkt“ erklärt Rechtsanwalt Steffen Liebl von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte. „Nach unserer Auffassung sind die Ausführungen des Oberlandesgerichts auch auf andere Anlageprodukte der Grünewerte-Gruppe übertragbar, die eine qualifizierte Nachrangklausel enthalten.“

Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte erhält zunehmend Anfragen von Anlegern der Grünewerte Wertzins 2 GmbH und der Grüne Werte Energie GmbH, die Darlehensverträge mit einer klauselmäßig geregelten Nachrangigkeit abgeschlossen haben.

Die Kanzlei hat in den vergangenen Wochen diverse Klagen eingereicht. Gegenstand der einzelnen Klagen sind nicht nur die Geldanlagen „Plus“ sondern auch andere Anlagen wie „Klassik“. Die bisher von den Münchner Gerichten geäußerte Rechtsauffassung verdeutlicht, dass diese Anleger nicht rechtlos gestellt sind.

Betroffene die sich von einer klauselmäßig vereinbarten Nachrangklausel benachteiligt oder überrascht fühlen sollten unbedingt juristischen Rat von einer spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei einholen.

Pressekontakt:  Rechtsanwalt Steffen Liebl, CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz, Sittner Partnerschaft mbB, Liebigstraße 21, 80538 München, Fon: 089-552 999 50, Fax: 089-552 999 90; Mail: kanzlei@cllb.de Web: www.cllb.de


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Über den Autor

Rechtsanwalt Steffen Liebl hat langjährige forensische Erfahrungen vor allem bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung für Mandanten, die Aktien, Aktienfonds, Medienfonds, Schiffsfonds, offene und/ oder geschlossene Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds, Inhaberschuldverschreibungen oder weitere Anlageprodukte erworben hatten.
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