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BEV Energie – Insolvenzverfahren vor dem Amtsgericht München eröffnet

 

München / Berlin, 31.01.2019. Nunmehr scheinen sich die schlimmsten Befürchtungen der Kunden der BEV Energie aus München bewahrheitet zu haben. Über das Unternehmen wurde vor dem zuständigen Insolvenzgericht München das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet Grundlage für die Anordnung einer vorläufigen Insolvenzverwaltung ist grundsätzlich die Zahlungsunfähigkeit, oder Überschuldung des betroffenen Unternehmens.

Wie geht es nun für die geschätzt 500.000 Kunden weiter, die seit geraumer Zeit auf Auszahlung ihrer Guthaben und Boni warten?

Zunächst wurde zur Sicherung etwaiger Vermögenswerte der BEV von Seiten des Amtsgerichts München die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Der von Seiten des Gerichts bestellte Insolvenzverwalter hat daher nun alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der BEV zu erfassen und die Forderungen von Kunden und Gläubigern zusammenzustellen.

„Wichtig dabei ist, dass nur form- und fristgerecht angemeldete Forderungen von Seiten der Kunden der BEV im Rahmen der Insolvenzverteilungsquote berücksichtigt werden“, erklärt Rechtsanwalt István Cocron, von der Kanzlei CLLB, der bereits eine Vielzahl von nationalen und internationalen Insolvenzverfahren im Rahmend der Interessenvertretung der jeweiligen Gläubiger betreut hat.

Kunden und weitere Gläubiger der BEV, die noch immer auf ihre Rückzahlungen und Boni warten, sollten daher zeitnah damit beginnen, ihre Unterlagen zusammenstellen, mit denen ihre Ansprüche im Rahmen des Insolvenzverfahrens angemeldet und vor Allem auch nachgewiesen werden können.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht absehbar, ob und wie hoch die Quote für die Bedienung der Forderungen der Gläubiger der BEV ausfallen wird. Ggf. kommen noch weitere Schadenersatzansprüche in Betracht, die von Seiten der Kanzlei CLLB derzeit bereits geprüft werden.

In der Regel werden die Kosten für die Forderungsanmeldungen im Insolvenzverfahren durch einen Rechtsanwalt, von bestehenden Rechtsschutzversicherungen übernommen, so dass den Gläubigern durch die Anmeldung ihrer Forderungen keine weiteren Kosten entstehen, erklärt das Team von CLLB Rechtsanwälte weiter.

Kunden und weitere Gläubiger sollten in jedem Fall handeln, um Zugriff auf die Vermögenswerte zu erhalten und die ihnen zustehenden Schadensersatzansprüche von einem Rechtsanwalt ihrer Wahl prüfen lassen.

Mehr Informationen: https://www.cllb.de/

Pressekontakt: CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz, Sittner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Liebigstr. 21, 80538 München, Fon: 089 552 999 50, Fax: 089 552 999 90; Mail: cocron@cllb.de Web: www.cllb.de

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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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