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CLLB Rechtsanwälte erstreiten Schadensersatz für Anleger der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG beim Landgericht Hamburg

Berlin, München den 25.07.2019- Die auf Kapitalmarkt- und Anlagerecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Büros in München und Berlin hat mit Urteil vom 11.07.2019 für einen Anleger erfolgreich vor dem Landgericht Hamburg Schadensersatz gegenüber der Beratungsgesellschaft erstritten. Das Urteil ist fundiert begründet. Es bleibt abzuwarten, ob hiergegen Berufung eingelegt wird.

 

Rechtsanwältin Linz, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht bei CLLB Rechtsanwälte erklärt: „Das Landgericht Hamburg hatte nach der stattgefundenen Beweisaufnahme keinen Zweifel daran, dass dem Anleger ein falsches Bild von den mit der Beteiligung verbundenen Risiken vermittelt wurde. Die Richterin kam zu der zutreffenden Einschätzung, dass die bestehenden Risiken heruntergespielt und verharmlost wurden.“

Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muss ein Anleger zutreffend und vollständig über die Risiken eines Kapitalanlagemodells aufgeklärt werden, bevor er sich hieran beteiligt. Darüber hinaus muss die Anlage im Falle einer Anlageberatung auf die persönlichen Anlageziele des Kunden zugeschnitten sein. Lässt sich eine unterlassene Risikoaufklärung oder fehlerhafte Beratung nachweisen, so besteht ein Anspruch auf Schadensersatz, gerichtet auf Rückabwicklung der gesamten Anlage. Der Anleger erhält dann das in die Beteiligung geleistete Kapital abzüglich etwaiger Ausschüttungen zurück.

In dem vom Landgericht Hamburg zu entscheidenden Fall war die Anlage unzutreffend „als Alternative zum Festgeld“ präsentiert worden. Tatsächlich besteht bei der hiesigen Beteiligung ebenso wie bei der Nachfolgebeteiligung an der LombardClassic 3 GmbH & Co. KG ein Totalverlustrisiko. Das LG Hamburg gelangte daher zu der Einschätzung, dass dem Anleger der fehlerhafte Eindruck einer sicheren Anlage vermittelt wurde und verurteilte in voller Höhe.

Im Dezember 2018 wurde einem weiteren von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte vertretenen Anleger der LombardClassic 3 GmbH & Co. KG vor dem Landgericht Leipzig Schadensersatz i.H.v. über € 15.000,00 (noch nicht rechtskräftig) zugesprochen. In Parallelfällen sind zahlreiche weitere Klageverfahren bei verschiedenen Gerichten anhängig.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich durchaus, so Rechtsanwältin Linz, den jeweils zugrunde liegenden Sachverhalt von einem auf Kapitalmarkt- und Anlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt überprüfen zu lassen. Verfügt ein Anleger über eine Rechtsschutzversicherung, so übernimmt diese in vielen Fällen die Kosten eines etwaigen Prozesses wegen fehlerhafter Anlageberatung.

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Über den Autor

Manon Linz ist Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht. Sie wurde mit den folgenden wichtigen Fällen betraut: ALAG Auto-Mobil GmbH & Co. KG, Inncona GmbH & Co. Leasingsfonds KG, Dubai Sports City GmbH & Co. KG, TIV Trendinvest GmbH & Co. Umweltfonds KG und Folgefonds, Deutsche Biofonds Hydropower GmbH & Co. KG
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