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CLLB Rechtsanwälte informieren: Verzögerte Zinszahlung der Südfinanz Holding AG – Handlungsoptionen für Anleger

München, 21.12.2010. Das Unternehmen Südfinanz Holding AG gab im Jahr 2008 Teilschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis 2015 und einer Verzinsung in Höhe von 9,00 % p.a. heraus. Insgesamt sollten Teilschuldverschreibungen i.H.v. € 25 Millionen Euro, aufgeteilt in 250 Tausend Stück mit einem Nennwert in Höhe von je 100,00 Euro, emittiert werden.

Wie mehrere Mandanten der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte übereinstimmend erklärten, wurden nun aber von der Südfinanz Holding AG die Zinszahlungen für den Novembertermin 2010 nicht an die Inhaber der Teilschuldverschreibungen geleistet. Auch die Südfinanz Holding AG erklärt auf ihrer Homepage, dass es zu einer Verzögerung der Zinszahlung aus der Anleihe mit der WKN A0V8R4 käme. Begründet wird dies damit, dass der Eingang des Geldes für die Zinszahlung noch nicht verzeichnet werden konnte. Allerdings handelt es sich hierbei bereits um die dritte Erklärung der Südfinanz Holding AG hierzu in den letzten Wochen.

„Dies stärkt nicht gerade das Vertrauen in eine baldige Zahlung der Südfinanz Holding AG“, so Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A., von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München und Berlin, die bereits mehrere Gläubiger der  Teilschuldverschreibungen der Südfinanz Holding AG vertritt. „Wir werden daher nun die Südfinanz Holding AG zur Zahlung der unseren Mandanten zustehenden Zinsen auffordern. Sollte dies erfolglos bleiben, werden wir die Teilschuldverschreibungen außerordentlich kündigen und die Gesellschaft zur Rückzahlung der von unseren Mandanten investierten Beträgen auffordern.“

Rechtsanwalt Luber rät daher allen Betroffenen, ihre Ansprüche von auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Anwälten prüfen zu lassen.


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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