header-banner

Cybercrime / Krypto Betrug – CLLB Rechtsanwälte erreichen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Sicherstellung von betrügerisch erlangten Kryptowerten

München, Berlin 27.12.2021  – Die u.a. mit der Vertretung von Opfern von Internetkriminalität spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte erreichen in jüngster Zeit vermehrte Anfragen von Betroffenen, die Opfer von Cyberkriminellen geworden sind.

Durch eine frühzeitige Kontaktaufnahme über die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte ist es der Staatsanwaltschaft Frankfurt a.M. nunmehr gelungen, erhebliche Vermögenswerte der kriminellen Schädiger sicherzustellen.

Die betrügerische Masche im Bereich des sog. „Online Tradings“ ist hierbei so einfach wie effektiv.

Die Betroffenen werden im Internet über kurze Werbevideos oder Anzeigen, kontaktiert. Oftmals gelingt es den Tätern unter Bezugnahme auf Fake-Berichte zu Prominenten  einen seriösen Eindruck zu vermitteln.

Nach einer ersten Kontaktaufnahme durch die Betrüger sollen deren Opfer  zunächst eine relativ geringe Einzahlung in Höhe von etwa € 250,00 vornehmen. Sobald das Opfer sich registriert hat, erscheinen auf dessen „Account“, der in Wahrheit ebenfalls nur simuliert ist, nach kurzer Zeit vermeintliche Gewinne. Was der Betroffene nicht weiß: es handelt sich hierbei um Betrugssoftware, mit der die angezeigten Gewinne nur simuliert werden.

Nach der ersten Einzahlung folgt die „Schröpfungsphase“. Die Opfer werden von den Betrügern, die sich gerne als „Finanzberater“, oder „persönliche Betreuer“ ausgeben,   per Chat-Nachrichten oder Telefonanrufen kontaktiert und solange unter Druck gesetzt, bis weitere Einzahlungen in die vorgegaukelten „Trading-Systeme“ erfolgen.

Nicht selten wird den Betroffenen versprochen, zumindest die eingesetzten Gelder wieder zurück zu erhalten, wenn entsprechenden Bearbeitungsgebühren und Steuern vorab überwiesen werden.

Vorsicht ist auch geboten vor sog. Chargeback-Anbietern, welche den Betroffenen gegen eine Provision anbieten, die Gelder von den Betrügern zurückzuholen.

CLLB-Rechtsanwälte raten Geschädigten, sich nach Feststellung des Betrugs unverzüglich mit der Polizei oder der Staatsanwaltschaft in Verbindung zu setzen und ggf. mittels anwaltlicher Hilfe eine Strafanzeige bei den zuständigen Abteilungen der Staats- und Generalstaatsanwaltschaften oder dem jeweiligen Landeskriminalamt zu stellen.

Je früher die Strafanzeige gestellt wird, desto höher sind natürlich die Ermittlungschancen.

So auch in einem jüngsten, von der Kanzlei CLLB begleiteten Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Der Geschädigte wurde Opfer von sogenannten Rip Deal Betrügern. Die Täter treten dabei als vermeintliche Kreditgeber oder Investoren auf. Die   Täter entwendeten im Rahmen eines persönlichen Treffens mit dem Geschädigten eine „Restorage-Karte“ aus einer versiegelten Box. Diese Karte dient als Schlüssel für eine Krypto-Wallet welcher den vollständigen Zugriff auf die dort gespeicherten Vermögenswerte freigab. Im Zuge der Ermittlungen der zuständigen Staatsanwaltschaft  konnte zwischenzeitlich ein Großteil der Transfers nachvollzogen und die betroffenen Konten eingefroren werden. Ein richterlicher Beschluss sichert die Vermögenswerte.

Der frühe Weg zur Staatsanwaltschaft mit Hilfe von anwaltlicher Unterstützung war somit auch hier entscheidend für den Erfolg, wie Rechtsanwalt Ruigrok van de Werve  von der Kanzlei CLLB berichtet.

CLLB wird die Fallgruppe des Krypto-Betrugs weiter beobachten und über die weiteren Entwicklungen berichten.


Haben Sie Fragen zum Fall?

    Name *

    E-Mail-Adresse *

    Telefonnummer

    Nachricht *

    Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiere diese.

    Diese Seite ist durch das Google reCAPTCHA vor Spam-Anfragen geschützt. Es gelten die Google Datenschutzrichtlinie und Nutzungsbedingungen.


    Über den Autor

    István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
    030 / 288 789 60
    030 / 288 789 620

      Kostenfreie Beratung sichern
      Beantworten Sie nur 3 kurze Fragen und sichern Sie sich unsere kostenfreie und unverbindliche Beratung zu Ihrer persönlichen Situation.

      Bei welchen Anbietern haben Sie gespielt?

      Weiter
      Kostenfreie Beratung sichern

      Wie viel Geld haben Sie in den letzten 8 Jahren verloren?

      Weiter
      Kostenfreie Beratung sichern

      Mit welchem/welchen Spielernamen sind Sie auf den Online-Casinos aktiv?

      Weiter
      Das war’s schon
      Hinterlassen Sie in den folgenden Feldern nun noch Ihre Kontaktdaten, damit wir Sie zu Ihrem Fall näher beraten können. Einer unserer Anwälte wird sich daraufhin innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen per Mail oder Telefon melden. Hierfür entstehen Ihnen selbstverständlich keinerlei Kosten.



      close-link