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Cybersicherheit: Payback Punkte gestohlen!

CLLB Rechtsanwälte reichen mehrere Klagen für Verbraucher ein

München, Berlin 07.06.2021 – Die auf Verbraucherschutz spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte hat bereits über vermeintliche Sicherheitslücken bei Payback und den damit einhergehenden Punkteklau berichtet. Nunmehr hat CLLB Rechtsanwälte für eine Vielzahl geschädigter Payback-Kunden Klagen vor dem zuständigen Landgericht München I eingereicht.

Die nunmehr vorliegende Verteidigungsstrategie von Payback lässt sich im Wesentlichen wie folgt zusammenfassen: Payback würde keine Schuld treffen, da sich die Täter angeblich über Phishing Mails die Zugangsdaten zu den Payback-Konten verschafft hätten. Die Kundenkonten seien zudem bereits durch das Erfordernis der Eingabe von E-Mail-Adresse Passwort ausreichend geschützt.

Hierbei verkennt Payback nach Auffassung der Kanzlei CLLB einen entscheidenden Punkt. Da den Prämienpunkten eine Bezahlfunktion zukommt, handelt es sich nach Auffassung von CLLB um E-Geld. Dadurch wird Payback bereits gesetzlich verpflichtet seine Kundenkonten mittels einer 2-Faktor Authentifizierung zu schützen, erklärt Rechtsanwalt Ruigrok van de Werve, von der Kanzlei CLLB. Durch diesen Schutz hätte der Punkteklau einfach und technisch dem Standard entsprechend, verhindert werden können.

Dem scheint sich Payback auch bewusst zu sein. So bietet das Unternehmen zum 01.07.2021 eine optionale 2-Faktor Authentifizierung an. Auch wenn Payback betont, dass dies unabhängig von rechtlichen Erwägungen erfolge, kann dies als Schuldeingeständnis für bisher ungenügende Sicherungsmaßnahmen gewertet werden.

CLLB Rechtsanwälte haben bezüglich der Sicherheit der Payback-Konten ein forensisches IT-Gutachten in Auftrag gegeben, welches bestätigt, dass der Schutz von Payback-Punkteguthaben nicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Da die Täter durch den Zugriff auf die Punkte zugleich die Daten einsehen und abgreifen konnten, folgt hierausnach Auffassung von CLLB ein weiterer Verstoß gegen Vorschriften der DSGVO. Daher hat Payback nicht nur die Punkte zu erstatten, sondern dem Verbraucher für die abhandengekommen Daten Schadensersatz zu leisten. Die Höhe des Schadensersatzes bemisst sich auch nach dem Umsatz von Payback und wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften in das Ermessen des Gerichts gestellt.

CLLB Rechtsanwälte raten dazu, Ansprüche im Zusammenhang mit Punkteklau von einer spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen, um nicht unnötig auf Entschädigungsansprüche zu verzichten.

CLLB Rechtsanwälte verfolgt die weitere Entwicklung und wird berichten.


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    Über den Autor

    István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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