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Deka Struktur Chance 2 Plus Fonds (WKN 933745): Kreisparkasse wegen fehlerhafter Anlageberatung zu Schadenersatz in Höhe von € 55.015,00 verurteilt.

Wegen fehlerhafter Anlageberatung wurde die Kreisparkasse Diepholz zu einer Schadensersatzzahlung von € 55.015,00 verurteilt. Gegenstand der Schadenersatzklage war eine Falschberatung eines an einer sicheren Geldanlage interessierten Bankkunden. Das Landgericht Verden/Aller stellte in seinem rechtskräftigen Urteil fest, dass die beklagte Bank ihre sich aus dem Beratungsvertrag ergebenden Pflichten in zweifacher Weise verletzt hat. Die Empfehlung des Deka Struktur Chance 2 Plus Fonds (WKN 933745) entsprach zum Einen nicht dem Anlageziel eines konservativ orientierten Anlegers. Zum Anderen hatte es die Sparkasse versäumt, den Kläger auf das bei einer solchen Anlage bestehende Totalverlustrisiko hinzuweisen.

München, 02.09.2003 – Wegen fehlerhafter Anlageberatung wurde die Kreisparkasse Diepholz zu einer Schadensersatzzahlung von € 55.015,00 verurteilt. Gegenstand der Schadenersatzklage war eine Falschberatung eines an einer sicheren Geldanlage interessierten Bankkunden. Das Landgericht Verden/Aller stellte in seinem rechtskräftigen Urteil fest, dass die beklagte Bank ihre sich aus dem Beratungsvertrag ergebenden Pflichten in zweifacher Weise verletzt hat. Die Empfehlung des Deka Struktur Chance 2 Plus Fonds (WKN 933745) entsprach zum Einen nicht dem Anlageziel eines konservativ orientierten Anlegers. Zum Anderen hatte es die Sparkasse versäumt, den Kläger auf das bei einer solchen Anlage bestehende Totalverlustrisiko hinzuweisen.
Rechtsanwalt István Cocron von der Kanzlei Cocron in München, der das Urteil vor dem Landgericht erstritt, sieht durchaus erfolgsversprechende Aussichten für weitere Anleger, ihre erlittenen Verluste gegenüber den jeweiligen Kreditinstituten geltend zu machen. „Es können auch bereits ältere Anlageentscheidungen immer noch gerichtlich überprüft werden“, so Rechtsanwalt Cocron.

Der Deka Struktur Chance 2 Plus Fonds wurde an eine Vielzahl von Anlegern vermittelt. Der Kurswert des Fonds fiel alleine im Zeitraum von 3 Jahren um ca. 80%. Neben dem Anspruch aus Rückzahlung des eingesetzten Kapitals gegen Rückübertragung der meist minderwerthaltigen Anteile stehen dem Anleger im Einzelfall auch noch Ansprüche auf Zinsen in Höhe einer sonst getätigten sicheren Geldanlage zu. In dem vom Landgericht Verden entschiedenen Fall konnte der Anleger zusätzlich zum erstrittenen Schadenersatz auch die Zinsen für einer sonst erfolgte Anlage in einem Geldmarktfonds geltend machen.
„Besteht eine Rechtsschutzversicherung des Anlegers, sind die Chancen außerdem gut, dass die Prozess- und Beratungskosten von dieser übernommen werden“, so Rechtsanwalt Cocron weiter.


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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