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Equitable Settlement AG fordert neues Geld von Aktionären

München, 08.06.2010- Auf der außerordentlichen Generalversammlung der Equitable Settlement AG („ES AG“) am 11.05.2010 in Tägerwilen (Schweiz) teilte der neue Verwaltungsratspräsident, Herr Hans Peter Locher, den Aktionären mit, dass die ES AG akuten Finanzbedarf habe. Er forderte die Aktionäre eindringlich auf, der ES AG neues Kapital in Form von Darlehen zur Verfügung zu stellen.

Mit Schreiben vom 01.06.2010 kündigt die ES AG nun an, dass wenn die Aktionäre ihr innerhalb der nächsten 10 Tage keine Darlehen gewährt werden, die ES AG Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen Überschuldung stellen muss.

Einen schriftlichen Zwischenbericht über die aktuelle finanzielle Situation sowie einen Businessplan hinsichtlich Strategie und Ziele der ES AG haben die Aktionäre – nach Kenntnis von CLLB Rechtsanwälte – bis heute jedoch nicht bekommen. Nach Ansicht von CLLB Rechtsanwälte wären jedoch ein Zwischenbericht und ein Businessplan notwendig, damit die Aktionäre die Entscheidung treffen können, ob sie der ES AG erneut Kapital zur Verfügung stellen wollen.

Auch auf eine Erklärung, wie es zu der finanziellen Schieflage der ES AG kommen konnte und insbesondere was mit dem in der Vergangenheit von den Aktionären eingezahlten Kapital von über CHF 12 Mio. geschehen ist, warten die von CLLB Rechtsanwälte vertretenen Aktionäre bis heute vergeblich. Selbst auf Nachfrage von Rechtsanwältin Breu von CLLB Rechtsanwälte auf der außerordentlichen Generalversammlung verweigerte der neue Verwaltungsratspräsident eine Antwort.

Aus den der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte vorliegenden Geschäftsberichten der ES AG geht hervor, dass das von den Aktionären eingezahlte Kapital nur zu einem äußerst geringen Teil für das eigentliche operative Geschäft, den Ankauf und die Eintreibung von Forderungen, verwandt wurde (nur ca. CHF 500.000 im Geschäftsjahr 2008/2009). Der Großteil des Geldes (über CHF 6 Mio. alleine im Geschäftsjahr 2008/2009) versickerte hingegen in Beraterverträgen, Aufwendungen für Niederlassungen, Personalaufwand etc.

Nach Auffassung der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Büros in München und Berlin würde eine etwaige Insolvenz der ES AG die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen der betroffenen Aktionäre jedoch keineswegs obsolet machen. Denn nach Ansicht von CLLB Rechtsanwälte sind nicht nur  Schadensersatzansprüche der Aktionäre gegen die ES AG, sondern auch gegen die dahinter stehenden Personen denkbar. CLLB Rechtsanwälte empfiehlt den betroffenen Aktionären sich von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei hinsichtlich etwaiger Ansprüche gegenüber der ES AG sowie den dahinter stehenden Personen anwaltlich beraten zu lassen.

Pressekontakt: RAin Nikola Breu, CLLB Rechtsanwälte, Liebigstraße 21, 80538 München, Fon: 089 / 552 999 50, Fax: 089 / 552 999 90; Mail: breu@cllb.de; web: www.cllb.de


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Über den Autor

István Cocron ist Spezialist im Bereich der Beratung von Start-Ups und Unternehmen, im Gesellschafts- und Kapitalanlagerecht sowie der Vertretung von Versicherungsnehmern. Er besitzt umfangreiche forensische Erfahrung und hat bereits etliche Großverfahren für Anleger und Verbraucher aus dem gesamten Bundesgebiet betreut. Rechtsanwalt Cocron beschäftigt sich zudem seit mehren Jahren mit den neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der IT, insbesondere den Themen Blockchain und Cryptocurrencies. Er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied mehrerer Gläubigerausschüsse sowie nationaler und internationaler Vereinigungen von Juristen. Rechtsanwalt Cocron ist Gründungspartner der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte.
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