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German Pellets: Insolvenzbericht vorgestellt

München, Berlin 11. Oktober 2016 – Am 05. Oktober 2016 wurde vor dem Amtsgericht Schwerin der offizielle Insolvenzbericht zum Mutterkonzern German Pellets GmbH vorgestellt. Wie sich bereits im Juli 2016 andeutete, fiel die Insolvenzmasse sehr gering aus.

 

Nach Angabe der Insolvenzverwalterin Frau Rechtsanwältin Schmudde stehen Forderungen in Höhe von rund 427 Mio. Euro nur etwa 10 Mio. Euro als Insolvenzmasse gegenüber. Sollte dieser Betrag nicht noch durch Kosten des Insolvenzverfahrens reduziert werden, ergäbe sich eine Insolvenzquote von rund 2,3%. Das bedeutet, bei einer Einlage von 10.000 € bekäme ein Anleger nur noch 230 Euro zurück.

 

Betroffen sind etwa 17.000 Anleger, die rund 280 Mio. Euro allein in Deutschland investierten.

 

Vor diesem Hintergrund rät CLLB Rechtsanwälte dringend allen betroffenen Gläubigern, die sich noch nicht anwaltlich vertreten lassen, möglichst schnell ihre schadenersatzrechtlichen Ansprüche gegen den Geschäftsführer Peter Leibold direkt prüfen zu lassen.

 

CLLB Rechtsanwälte sieht gute Chancen, Ansprüche direkt gegen Herrn Leibold durchzusetzen, da nach unserer Einschätzung die Wertpapierprospekte gravierende Prospektfehler enthalten. Klageverfahren gegen Herrn Leibold laufen bereits.

 

Nach Auffassung der Insolvenzverwalterin Frau Schmudde war die German Pellets GmbH wohl schon seit Mitte 2015 zahlungsunfähig. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Insolvenzverschleppung laufen noch. Anhaltspunkte für deliktische Haftungsansprüche gegen Herrn Leibold als Geschäftsführer und die zuständigen Wirtschaftsprüfer verdichten sich jedoch.

 

So sollen falsche Umsatzzahlen verbucht worden sein, Lagerbestände wurden verbucht, obwohl sie nicht bestanden. Auf dem Werksgelände in Wismar wurden eine manipulierte Siloanlage und eine ungeeichte Waage gefunden.

 

CLLB Rechtsanwälte prüft derzeit auch Haftungsansprüche gegen die Wirtschaftsprüfer und die weiteren Prospektverantwortlichen.

 

CLLB Rechtsanwälte vertreten bereits mehrere Anleger. Wir helfen Ihnen bei der Durchsetzung und Wahrung Ihrer Rechte direkt gegen Herrn Peter Leibold und andere Prospektverantwortliche.


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    Über den Autor

    Rechtsanwalt István Cocron, B.A. studierte Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte an der LMU München. Seine derzeitigen Tätigkeitsschwerpunkte sind die Beratung und Vertretung von Verbrauchern in den Bereichen des Glücksspielrechts, DSGVO-Verfahren, Datenhacks, Crypto & Schadenersatzrecht. Herr Cocron ist seit mehreren Jahren auch im Fintech-Sektor tätig, insbesondere im Bereich der Neuen Technologien und dort den Themen Blockchain und Kryptowährungen. Herr Cocron verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der nationalen und internationalen Zwangsvollstreckung, ist Mitglied in mehreren Gläubigerausschüssen und nationalen und internationalen Anwaltsvereinigungen.

    Rechtsanwalt Cocron ist u.a. Mitglied in folgenden Interessenvertretungen:

    - Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen Anwaltvereins
    - Deutscher Anwaltverein
    - der Deutsch-Israelischen Juristenvereinigung
    - der Europäischen Anwaltsvereinigung
    - Fachverband für Glücksspielsucht FAGS
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